Ziele: Warum viele „ins Blaue schießen“ aber nur wenige „ins Schwarze“ treffen
  • Ziele: Warum viele „ins Blaue schießen“ aber nur wenige „ins Schwarze“ treffen
  • 31.08.2020 - 13:51
  • Ziele setzen

Ziele: Warum viele „ins Blaue schießen“ aber nur wenige „ins Schwarze“ treffen

Um das zu untermauern, ziehen wir eine Langzeitstudie der Harvard University heran, welche eindrucksvoll belegt, wie groß die Lücke zwischen Menschen mit und Menschen ohne klare Zielsetzung ist.

Im Rahmen dieser Studie wurde regelmäßig der Werdegang von Studienabgängern untersucht – mit folgender bahnbrechender und zugleich bedenklicher Erkenntnis.

83 % der Studienabgänger hatten sich keine klaren Ziele gesetzt. Ihr Durchschnittseinkommen dient als Vergleichsgröße.

14 % setzten sich zwar klare Ziele, diese wurden aber nicht schriftlich fixiert. Ihr Durchschnittseinkommen lag dreimal höher als bei der ersten Gruppe.

Nur 3 % der Studienabgänger hatten klare Ziele, die sie auch verschriftlicht haben. Sie verdienten durchschnittlich 10 Mal mehr als die erste Gruppe.

Glasklare Zielsetzungen sowie deren Fixierung und Vergegenwärtigung steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit Erfolg! Nur wer Ziele hat, kann Wege finden, um diese zu erreichen und somit messbare Ergebnisse erzielen. Wer keine Ziele hat, erleidet Schiffbruch. Und obwohl das allgemein und hinlänglich bekannt ist, sind Menschen mit Zielen in der absoluten Minderheit. Warum ist das so?

 

3 Gründe, warum Menschen mit Zielen in der Minderheit sind

Hauptursächlich ist, dass Menschen Gewohnheitstiere sind und das Setzen von Zielen als unbequem wahrgenommen wird, da man sich zwangsläufig mit der Realität auseinandersetzen muss.

Ein weiterer Grund ist, dass Menschen dazu neigen, schnell ein sich breit machendes Gefühl der Zufriedenheit zu erlangen, welches verhindert, dass man sich weiter Ziele setzt.

Hinzu kommt, dass mit zunehmendem Alter auch einfach vergessen bzw. verlernt wird, sich Ziele zu setzen und damit dem Leben Richtungen anzugeben.

 

7 positive Effekte von Zielen

1.  Ziele baut man Momentum auf und bleibt fokussiert

2. Ziele motivieren

3. Ziele bringen Dich im Leben voran

4. Ziele sorgen für Orientierung

5. Ziele geben dem Leben einen Sinn

6. Durch Ziele wirst Du zum Schöpfer, der sein Leben bewusst gestaltet

7. Ziele vereinfachen es, richtige Entscheidungen zu treffen

 

Die 10 Zielgesetze

1. Der Glaube an die Erreichung Deines Ziels

2. Eine konkrete, messbare und lebendige Zielformulierung (Schriftlich!)

3. Eine zeitliche Terminierung – Bis wann soll das Ziel erreicht sein

4. Aktive Formulierung in der Gegenwart. Als ob Du Dein Ziel schon erreicht hättest

5. Es darf kein Zielkonflikt entstehen. Man kann nicht zwei Ziele mit einem Pfeil treffen.

6. Verwende „Ich bin…“ am Anfang Deiner Zieldefinition

7. Teile Deine Ziele in kurz-, mittel- und langfristige Ziele ein, um dauerhaft motiviert zu bleiben

8. Setze die Ziele groß. Wer nur einen Fingerhut aufstellt, kann bei Regen auch nur einen Fingerhut voll Wasser bekommen.

9. Setze Dir Ziele in allen Lebensbereichen (Beruf, Familie, Beziehung, Gesundheit, Selbstverwirklichung, Persönlichkeit, Sinn…)

10. Kenne das WARUM hinter Deinen Zielen! Es ist der stärkste Antrieb.

 

Fazit

Wer die 10 Zielgesetze befolgt, wird unweigerlich Ergebnisse erzielen und seinen Zielen näher kommen. Mögliche Rückschläge gilt es zu akzeptieren, denn sie gehören dazu. Wie schon Viktor Franklin treffend formulierte: „Es ist nicht schlimm, ein Ziel nicht zu erreichen. Viel schlimmer ist es, kein Ziel zu haben.

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