• Bei CopeCart handelt es sich um eine Shopsoftware, die digitales Verkaufen in kürzester Zeit ermöglicht und sich gleichzeitig als Zahlungsanbieter um automatisierten Rechnungsversand, sowie die nachgelagerten Prozesse kümmert. Die generierten Einnahmen erhält man innerhalb kürzester Zeit bequem auf sein Konto überwiesen, ohne selbst buchhalterischen Aufwand betreiben zu müssen.

    Im Jahr 2018 wurde CopeCart von den drei Online-Marketing Größen Rene Renk, Kris Stelljes und Raoul Plickat mit der Vision gegründet, zum besten Zahlungsanbieter im deutschsprachigen Raum zu werden, womit Digistore24 und Co. nun einen ernst zu nehmenden Mitbewerber vorfinden.

     

    #1 Für wen ist CopeCart überhaupt geeignet?

    CopeCart eignet sich für Unternehmer, die schnell und einfach online verkaufen und die Vorteile der Digitalisierung für sich nutzen wollen.

    In unter zwei Minuten lassen sich digitale und physische Produkte, aber auch gedruckte Bücher, E-Books, Seminare und Veranstaltungen sowie verschiedene Dienstleistungen anbieten und verkaufen.

    Ein zusätzliches Attraktivitätsmerkmal ist der Marktplatz, auf dem man seine Angebote für Affiliates freigeben lassen oder selbst die Angebote anderer gegen Provision bewerben kann.

    Außerdem lässt sich bei jedem Produkt ein Joint-Venture hinterlegen, wodurch andere Personen am Verkauf eines Produktes oder einer Dienstleistung beteiligt werden können, beispielsweise, wenn sie an der Erstellung mitgewirkt haben oder die Leistung ausführen.

     

    #2 Die wesentlichen Features

    CopeCart bietet eine ganze Reihe attraktiver Features an.

    So hat man beispielsweise die Möglichkeit, mit einfachen Upsells und Order-Bumps den Umsatz in die Höhe zu treiben.

    Zahlungspläne wie Einmalzahlung, Ratenzahlung oder Abonnements, verbunden mit einer breiten Auswahl an Zahlungsmethoden, schaffen für Unternehmer maximale Flexibilität.

    Detaillierte Statistiken sorgen außerdem für einen permanenten Überblick.

    Bekannte und nützliche Tools wie beispielsweise Klicktipp oder Zapier lassen sich bequem per Knopfdruck implementieren, wodurch die Performance noch weiter verbessert werden kann.

    Zudem ist CopeCart 100 % DSGVO konform und hat seinen Sitz in Deutschland.

     

    #3 Die Kosten im Vergleich

    Während der Anbieter Digistore24 als wohl bekannteste Verkaufsplattform Transaktionskosten in Höhe von 7,9 % des Bruttoumsatzes + 1,00 € aufruft, sind es bei CopeCart aktuell 4,9 % + 1,00 €.

    Für die Erstellung des Accounts wird – wie auch bei Digistore24 – keine monatliche Grundgebühr fällig.

     

    Fazit

    Wer als Unternehmer online durch optimierte Bestellformulare und automatisierte Verkaufsabwicklung mehr Umsatz und Gewinn bei weniger Aufwand erzielen möchte, ist bei CopeCart sehr gut aufgehoben. Die Einarbeitung ist aus unserer Erfahrung heraus extrem einfach und auch der Support ist sehr hilfsbereit und liefert schnelle Ergebnisse.

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  • Ziele zu haben ist für Selbstständige, Unternehmer, Führungskräfte und Vertriebsmitarbeiter von großer Bedeutung – generell für alle Menschen.

    Denn Ziele geben Orientierung, liefern Motivation, stärken das Selbstbewusstsein und ermöglichen Wachstum. Ein Baum, der aufhört zu wachsen, stirbt bekanntlich. So ähnlich ist es auch bei uns Menschen.

    Ziele zu haben, sollte so selbstverständlich sein, wie das Atmen. Es gehört einfach dazu.

    Ziele haben ist das Eine, sie aber auch zu erreichen ist eine ganz andere Sache.

    Deshalb erhältst Du im Folgenden 5 wirkungsvolle Methoden, die Dich Deinem Traumleben näherbringen, wenn Du sie konsequent umsetzt.

     

    Kenne Dein WARUM

    Wenn Du Dein WARUM – also die eigentliche Motivation hinter dem Ziel – kennst, fällt es Dir viel leichter am Ball zu bleiben. Auch Rückschläge werden Dich dann nicht davon abhalten, Dein Ziel zu erreichen. Dein WARUM sorgt für ein brennendes Verlangen, welches die Chance auf Erfolg im Hinblick auf Deine Ziele dramatisch erhöht.

     

    Nutze die erstaunliche Macht der Visualisierung

    Berühmtheiten, Top Innovatoren, Vorbildunternehmer, Spitzensportler, Erfolgshungrige – Sie alle nutzen die Macht der Visualisierung, um sich in den Zustand der Zielerreichung hinein zu fühlen und diesen vor ihrem inneren Auge Wirklichkeit werden zu lassen.

    Visualisierung bezeichnet also das Verknüpfen eines Wunschzustands mit einem Bild und im besten Fall auch einer Emotion. Denn das Unterbewusstsein kann nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheiden und wird Dir im Hinblick auf die Erreichung Deines Zieles Flügel verleihen.

     

    Ziele aufschreiben – Jeden Tag

    Studien belegen, dass es einen erheblichen Unterschied macht, ob man seine Ziele im Kopf hat oder diese auch schriftlich fixiert sind. Wie groß mag dann wohl der Unterschied sein, wenn man seine Ziele jeden Tag niederschreibt und sich damit quasi auch jeden Tag neu commitet?

    Beherzigst Du diesen Fakt, sendest Du permanent Signale an Dein Unterbewusstsein, wodurch Du mittel- und langfristig eine immense Power erreichen wirst, die Dich unweigerlich ans Ziel bringt.

     

    Nimm Dir einen Buddy

    Ein Buddy ist Dein persönlicher Begleiter, auf Deinem Weg zum Erfolg. Eine Person, der Du uneingeschränkt vertraust und die sich nicht scheut, Dir stets die ungefilterte Wahrheit zu sagen und konstruktive Kritik anzubringen, wenn es nötig sein sollte.

    Wenn Du einem Buddy Deine Ziele kommunizierst, gleicht dies einer klaren Absichtserklärung. Ihm bist Du Rechenschaft schuldig und das wird unweigerlich dazu führen, dass Du gar nicht anders kannst, als Deine Ziele zu erreichen.

    Aus eigener Erfahrung kann Ich dir sagen, dass dieser Tipp sehr wertvoll ist und maßgeblich zu unserem Erfolg in den letzten Jahren beigetragen hat.

     

    Brieftechnik

    Schreibe Dir selbst Briefe als würdest Du aus der Zukunft auf Dein jetziges Ich zurückblicken. Beschreibe in Deinem Brief Dein Leben und wie Du es dorthin geschafft hast und gib Deinem Jüngeren Ich wichtige Tipps.

    Die folgenden Schritte helfen Dir dabei, großartige Briefe zu verfassen:

    1. Stelle Dir Dein Ziel vor, als hättest Du es bereits erreicht

    2. Erschaffe eine Vision ohne Furcht und ohne Zweifel

    3. Schreibe im Präsens

    4. Unterstütze Deine Vision der Zielerreichung mit Emotionen

    5. Mache Dir beim Schreiben keine Gedanken darüber, ob und wie Du Dein Ziel erreichst

     

    Anders: Schreibe Deinem zukünftigen Ich eine E-Mail.

    Diese Mail kann Dein Leben verändern!

    https://www.zukunftsmail.com/

     

    Fazit

    Neben den üblichen Standardmethoden wie „Breche Dein Ziel in Etappenziele herunter“, „plane konkrete Handlungsschritte“ und „Fang‘ an“ hast Du nun noch fünf weitere Möglichkeiten, die Dich dabei unterstützen, Dein Ziel - vielleicht sogar schneller – zu erreichen. Nutze die für Dich stimmige Methode, erwarte aber nicht sofort Ergebnisse. Es dauert seine Zeit. Aber wenn Du kontinuierlich mit Hilfe dieser Methoden an der Erreichung Deiner Ziele arbeitest und ins Handeln kommst, wird sich Dein Leben unweigerlich weiter verbessern.

  • Um das zu untermauern, ziehen wir eine Langzeitstudie der Harvard University heran, welche eindrucksvoll belegt, wie groß die Lücke zwischen Menschen mit und Menschen ohne klare Zielsetzung ist.

    Im Rahmen dieser Studie wurde regelmäßig der Werdegang von Studienabgängern untersucht – mit folgender bahnbrechender und zugleich bedenklicher Erkenntnis.

    83 % der Studienabgänger hatten sich keine klaren Ziele gesetzt. Ihr Durchschnittseinkommen dient als Vergleichsgröße.

    14 % setzten sich zwar klare Ziele, diese wurden aber nicht schriftlich fixiert. Ihr Durchschnittseinkommen lag dreimal höher als bei der ersten Gruppe.

    Nur 3 % der Studienabgänger hatten klare Ziele, die sie auch verschriftlicht haben. Sie verdienten durchschnittlich 10 Mal mehr als die erste Gruppe.

    Glasklare Zielsetzungen sowie deren Fixierung und Vergegenwärtigung steht also in unmittelbarem Zusammenhang mit Erfolg! Nur wer Ziele hat, kann Wege finden, um diese zu erreichen und somit messbare Ergebnisse erzielen. Wer keine Ziele hat, erleidet Schiffbruch. Und obwohl das allgemein und hinlänglich bekannt ist, sind Menschen mit Zielen in der absoluten Minderheit. Warum ist das so?

     

    3 Gründe, warum Menschen mit Zielen in der Minderheit sind

    Hauptursächlich ist, dass Menschen Gewohnheitstiere sind und das Setzen von Zielen als unbequem wahrgenommen wird, da man sich zwangsläufig mit der Realität auseinandersetzen muss.

    Ein weiterer Grund ist, dass Menschen dazu neigen, schnell ein sich breit machendes Gefühl der Zufriedenheit zu erlangen, welches verhindert, dass man sich weiter Ziele setzt.

    Hinzu kommt, dass mit zunehmendem Alter auch einfach vergessen bzw. verlernt wird, sich Ziele zu setzen und damit dem Leben Richtungen anzugeben.

     

    7 positive Effekte von Zielen

    1.  Ziele baut man Momentum auf und bleibt fokussiert

    2. Ziele motivieren

    3. Ziele bringen Dich im Leben voran

    4. Ziele sorgen für Orientierung

    5. Ziele geben dem Leben einen Sinn

    6. Durch Ziele wirst Du zum Schöpfer, der sein Leben bewusst gestaltet

    7. Ziele vereinfachen es, richtige Entscheidungen zu treffen

     

    Die 10 Zielgesetze

    1. Der Glaube an die Erreichung Deines Ziels

    2. Eine konkrete, messbare und lebendige Zielformulierung (Schriftlich!)

    3. Eine zeitliche Terminierung – Bis wann soll das Ziel erreicht sein

    4. Aktive Formulierung in der Gegenwart. Als ob Du Dein Ziel schon erreicht hättest

    5. Es darf kein Zielkonflikt entstehen. Man kann nicht zwei Ziele mit einem Pfeil treffen.

    6. Verwende „Ich bin…“ am Anfang Deiner Zieldefinition

    7. Teile Deine Ziele in kurz-, mittel- und langfristige Ziele ein, um dauerhaft motiviert zu bleiben

    8. Setze die Ziele groß. Wer nur einen Fingerhut aufstellt, kann bei Regen auch nur einen Fingerhut voll Wasser bekommen.

    9. Setze Dir Ziele in allen Lebensbereichen (Beruf, Familie, Beziehung, Gesundheit, Selbstverwirklichung, Persönlichkeit, Sinn…)

    10. Kenne das WARUM hinter Deinen Zielen! Es ist der stärkste Antrieb.

     

    Fazit

    Wer die 10 Zielgesetze befolgt, wird unweigerlich Ergebnisse erzielen und seinen Zielen näher kommen. Mögliche Rückschläge gilt es zu akzeptieren, denn sie gehören dazu. Wie schon Viktor Franklin treffend formulierte: „Es ist nicht schlimm, ein Ziel nicht zu erreichen. Viel schlimmer ist es, kein Ziel zu haben.

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  • Wie die Forschung in der Vergangenheit bewiesen hat, ist unser Gehirn zu außergewöhnlichen Leistungen im Stande. Besonders machtvoll ist die Visualisierung von Zielen. Also das Verknüpfen eines Wunschzustands mit einem Bild und im besten Fall auch einer Emotion.

    Wer den Film oder das Buch „The Secret“ kennt, weiß, welche immense Schöpferkraft von Gedanken und Gefühlen ausgeht und dass man diese für sich nutzen kann, um reale Ergebnisse herbeizuführen.

    Das Gehirn kann nämlich nicht unterscheiden, ob man sich etwas einfach nur vorstellt oder das Ereignis tatsächlich stattgefunden hat.

    Visualisieren in 5 Schritten

    Bevor man in die Visualisierung einsteigt, ist es natürlich wichtig zu wissen, was man wirklich erreichen möchte. Erst wenn man sich darüber im Klaren ist, beginnt der eigentliche Prozess.

     

    1. Erstelle eine Zielcollage (Visionboard)

    Verwende dabei Bilder, die Emotionen hervorrufen und dich inspirieren, schneide sie aus und klebe sie auf ein großes Blatt Papier.

    Entscheidend dabei ist, dass Du die Bilder vor deinem inneren Auge aufkommen lassen und fühlen kannst

    (Es ist wichtig, dass Du diesen Schaffensprozess tatsächlich ausführst und die Collage nicht einfach am PC erstellst und ausdruckst.)

     

    2. Entfessele Deine Vorstellungskraft

    Stelle Dir nun Dein Ziel bildlich und so real wie möglich vor. Beziehe auch Details wie Gerüche, Geräusche und eine mögliche Haptik mit in die Visualisierung ein.

    Nehmen wir als Beispiel ein Auto.

    • Wie sieht das Auto genau aus?
    • Welche Farbe hat es?
    • Welche Felgen?
    • Wie klingen die Motorgeräusche?
    • Was für ein Fahrgefühl entsteht?
    • Wie fühlt sich das Lenkrad an?
    • Wie sitzt Du im Auto?

    Berücksichtige alle Facetten! Bei einem Auto ist es beispielsweise von Vorteil, vorher einmal eine Probefahrt zu machen, um die Vision zu stärken.

     

    3. Denke positiv (oder gar nicht)

    Da der Verstand ab und an dazwischenfunkt und negative Gedanken aufkeimen, ist es notwendig, die Visualisierung zusätzlich mit positiven Gedanken, Achtsamkeit und Zuversicht zu stärken.

    Positives Denken impliziert eine optimistische Lebenseinstellung und ist erlernbar. Man sollte allerdings am Ball bleiben und kontinuierlich Gedankenhygiene betreiben.

    Natürlich kann man nicht jeden der rund 60.000 Gedanken, die wir täglich denken, überprüfen, aber hin und wieder gilt es, inne zu halten und den kreisenden Gedanken zu lauschen.

    Eine positive, optimistische Grundhaltung verstärkt den Prozess der Visualisierung massiv.

     

    4. Arbeite mit Affirmationen

    Affirmationen sind einfache, glasklar formulierte positive Leitsätze, die man regelmäßig (täglich) rezitieren sollte, so dass das Unterbewusstsein die Affirmationen als Wahrheit annimmt und verankert.

    Besonders effektiv ist das laute rezitieren vor dem Spiegel. Auch hier gilt es, die Sätze mit Emotion vorzutragen und sich dabei auch in die Augen zu sehen. Das ist anfangs zwar ein seltsames Gefühl, mit der Zeit wird es aber natürlich.

    Eine Affirmation könnte beispielsweise so aufgebaut sein:

    - Ziel: Was willst Du erreichen?

    - Sinn: Warum willst Du es und wie verändert es Dein Leben?

    - Sein: Identifizierst Du Dich mit Deinem Ziel?

    - Tun: Was wirst Du tun, um Dein Ziel zu erreichen?

    Und so aussehen:

    „Ich stehe jeden Morgen eine Stunde früher auf und widme mich meiner Morgenroutine, weil diese meine Effizienz erhöht, wodurch ich täglich mehr Zeit habe, die ich frei einteilen kann. Da ich eine enorme Willenskraft besitze und die mir gesetzten Ziel erreichen will, werde ich jeden Morgen eine Stunde früher aufstehen.“

    Wichtig: Erwarte nicht, dass Affirmationen innerhalb von Minuten oder Stunden eine Wirkung entfalten! Die Kontinuität macht das Ergebnis! Affirmationen sollten also jeden Tag gesprochen werden.

     

    5. Nutze Autosuggestion

    Autosuggestion bezeichnet die Beeinflussung der eigenen Psyche und weist das Unterbewusstsein an, an etwas zu glauben und daraus die entsprechenden Schlüsse zu ziehen.

    Bekannt wurde diese Methode durch den Placebo-Effekt, der Patienten gesund machte, obwohl die Medizin nicht das war, was sie zu sein schien. Allein der Gedanke daran setzte den Genesungsprozess in Gang.

    Die Autosuggestion ist also nichts anderes als eine mentale Programmierung, um unerwünschte Verhaltensmuster und Einstellungen zu ändern.

     

    Fazit

    Du hast nun das nötige Rüstwerkzeug an der Hand, um eine machtvolle Visualisierung Deiner Ziele durchzuführen, so dass Du diese mit Gewissheit erreichen kannst.

    Wichtig hierbei – dass sei nochmal gesagt - ist die absolute Zuversicht! Zweifel und negative Glaubenssätze sabotieren Deine Vision und führen zu keinen Ergebnissen.

    Wenn Du aber die oben beschriebenen Schritte konsequent jeden Tag nur 15 Minuten praktizierst, wird sich Dein Leben zwangsläufig verändern.

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  • In diesem Artikel beleuchten wir die 20 häufigsten Ursachen für Misserfolg. Wer diese kennt, hat die Möglichkeit sie zu vermeiden bzw. daran zu arbeiten, wodurch der Weg zum Erfolg klarer und vor allem weniger mühsam wird.

     

    Ungenaue Zielsetzung

    Unzählige Menschen planen ihren Urlaub sehr detailliert, ihr eigenes Leben hingegen überhaupt nicht. Keine bzw. ungenaue Ziele sind eine der häufigsten Ursachen für Misserfolg, denn sie führen zu keinen messbaren Ergebnissen und somit auch nicht zu sichtbaren Erfolgen. Nur wer ein Ziel hat, kann auch einen Weg finden, es zu erreichen.

     

    Mangelnder Ehrgeiz

    Menschen, die keinerlei Ambitionen hegen, im Leben etwas zu erreichen, oder gar erwarten, dass sich Erfolge einstellen, ohne das etwas dafür getan werden muss, werden es schwer haben, es zu etwas zu bringen. Viele stellen Bedingungen an das Leben und die Umwelt, die sie erfüllt haben möchten, ehe sie bereit sind, etwas dafür zu tun. Die Folge ist, dass sie keinen Ehrgeiz entwickeln und damit den Nährboden für Unzufriedenheit schaffen.

     

    Mangel an Selbstdisziplin

    Selbstdisziplin bezeichnet ein stetiges und eigenkontrolliertes Verhalten, das einen Zustand aufrechterhält oder herbeiführt, indem es Anstrengungen braucht, die etwaigen Ablenkungen von der eigenen Zielsetzung entgegenwirken. Nur wer sich selbst kontrollieren kann, kann auch sein Leben und die damit verbundenen Ergebnisse kontrollieren. Wer nicht in der Lage ist, sich seinem eigenen Willen unterzuordnen, wird auch die Geschicke seines eigenen Lebens nicht lenken können.

     

    Schlechter Gesundheitszustand

    Schon Schopenhauer wusste, dass Gesundheit zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit alles nichts ist. Gesundheit ist weit mehr als die Abwesenheit von Krankheit. Gesundheit ist vielmehr ein Zustand voller Energie und Antrieb.

    Mit einer angeschlagenen Gesundheit bringt man es jedoch nur selten weit, da das Energielevel sehr gering ist. Ein schlechter Gesundheitszustand wird unter anderem durch die folgenden Punkte ausgelöst:

    • Ungesunde Essgewohnheiten
    • Schwarzseherei
    • Alkohol-, Medikamenten- und Drogenmissbrauch
    • Mangel an körperlicher Betätigung

     

    Schädliche Einflüsse während der Kindheit

    Negative Kindheitserlebnisse beeinflussen unser späteres Denken unterbewusst ebenso wie positive. Es ergeben sich mit der Zeit Muster, die – wenn sie nicht bearbeitet werden – zu Hemmungen führen, die im Verlauf des Lebens negative Begleiterscheinungen mit sich bringen können.

     

    Fehlende Ausdauer

    Viele neigen dazu, wenn sie etwas Neues anfangen, recht bald auch wieder den Umkehrpunkt zu erreichen, weil sich die Ergebnisse nicht schnell genug einstellen oder sie einen Fehlschlag erlitten haben, der sie zweifeln lässt, ob die eingeschlagene Richtung erfolgversprechend ist. Ausdauer ist im Hinblick auf Erfolg jedoch eine der wichtigsten Fähigkeiten.

     

    Mangelnde Entschlussfreudigkeit

    Alle wirklich erfolgreichen Persönlichkeiten treffen ihre Entscheidungen schnell und nahezu unumstößlich. Erfolglose Menschen hingegen warten ab, scheuen sich davor Entscheidungen zu treffen oder ändern diese blitzartig bei der erstbesten Gelegenheit. Unentschlossenheit bedingt gleichermaßen Willensschwäche und beides führt dazu, dass man quasi das ganze Leben an einer Bushaltestelle steht, aber nie in einen Bus einsteigt.

     

    Die Wahl des falschen Ehepartners

    Tatsächlich ist dies eine oft unterschätzte Ursache für ausbleibenden Erfolg. Doch so wie ein Ehepartner einen beflügeln und bei der Zielerreichung unterstützen kann, kann er auch dafür sorgen, dass man abstürzt oder seine Ziele verwirft.

     

    Übertriebene Vorsicht

    Wer zu vorsichtig agiert und das Risiko scheut, muss auf bahnbrechende Erfolge verzichten, weil derjenige nie wirklich aus der eigenen Komfortzone ausbricht und deshalb auch nur das bekommt, was die Masse bekommt. Und das ist nicht viel.

     

    Die Wahl eines ungeeigneten Geschäftspartners

    Insbesondere im Geschäftsleben gilt es, genau hinzuschauen und sich im Vorfeld gut zu überlegen, wem man vertraut. Viele Menschen standen aufgrund der Wahl des falschen Geschäftspartners schon vor dem Nichts.

     

    Aberglaube und Vorurteile

    Aberglaube und Vorurteile sind Indizien für einen schwachen und begrenzten Geist. Wer erfolgreich sein will, muss lernen, sich von schädlichen Denkmustern frei zu machen.

     

    Der Traum vom schnellen Reichtum

    Der Traum vom schnellen Reichtum ist weit verbreitet und beispielsweise ursächlich für Spielsucht und leider auch Suizid. Häufig klafft dabei eine zu große Lücke zwischen der eigenen Erwartungshaltung und der Realität. Und selbst wenn unerwartet schneller Reichtum, beispielsweise durch einen Lottogewinn, tatsächlich eintreten sollte, ist es in der Regel so, dass der Reichtum ebenso schnell wieder zerrinnt.

     

    Die Wahl des falschen Berufs

    Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens mit unserem Business. Und doch macht die Arbeit vielen überhaupt keinen wilden Spaß, weshalb auch die Erfolge allenfalls mäßig ausfallen. Nur wer wirklich brennt für das was er tut, kann Großes erreichen. Alle Anderen werden auf Dauer unglücklich und träge.

     

    Mangelnde Begeisterungsfähigkeit

    Wer sich nicht für seine Arbeit und seine Projekte begeistern kann, wird auch andere nicht davon begeistern können und es somit schwer haben, aus einem Funken ein Feuer zu machen.

     

    Engstirnigkeit

    Mit vorgefertigten Meinungen und eng gefassten Denkmustern wird der Weg zum Erfolg sehr mühselig, weil man womöglich von falschen Tatsachen ausgeht und nicht bereit ist, sich oder sein Umfeld zu verändern.

     

    Mangelnde Kooperationsfähigkeit

    Mangelnde Kooperationsfähigkeit ist ein großer Stolperstein auf dem Weg zum Erfolg und behindert diesen nachhaltig. Wer alles alleine machen will, stößt irgendwann an schier unüberwindbare Grenzen, die es unmöglich machen, weiter voranzukommen.

     

    Verschwendungssucht

    Wer ohne Maß und Ziel agiert, ist ständig von der Angst begleitet, irgendwann zu verarmen. Dieser mit Verschwendung einhergehende negative Fokus behindert Erfolg ungemein.

     

    Ausgeprägtes Geltungsbedürfnis

    Dieser sehr negative Charakterzug schmälert das Urteilsvermögen und schafft Distanz zu unseren Mitmenschen. Für den Erfolg ist ein ausgeprägtes Geltungsbedürfnis quasi ein KO-Kriterium.

     

    Ungenauigkeit und Denkfaulheit

    Beides führt dazu, dass die Aussichten auf Erfolg mit dem Finden einer Nadel im Heuhaufen vergleichbar sind. Viele Menschen sind zu gleichgültig oder zu faul, was die Umsetzung ihrer Pläne und Projekte angeht.

     

    Mangel an Kapital

    Viele Menschen ziehen den Mangel an Kapital als Begründung für Misserfolg heran und sehen dies als eine unüberwindbare Hürde, statt Verantwortung zu übernehmen und den Status Quo durch einen konkreten Plan zu verändern.

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  • Kommt die zweite Welle? – So rüstest du dein Unternehmen

     

    Die Aussichten nach dem Lockdown sind düster. Die Wirtschaft schlittert in eine Rezession und viele Unternehmen befinden sich in finanzieller Schieflage oder gar kurz vor dem Kollaps. Drastische Einsparungen sind notwendig, denn der Erhalt der Liquidität steht über allem und die Rettungspakete der Regierung reichen bei Weitem nicht aus. Kein Wunder also, dass der Kreditmarkt einen regelrechten Ansturm erlebt und ein teils kräftiger Stellenabbau die Arbeitslosenzahlen in die Höhe treibt.

    Unternehmen fahren aktuell auf Sicht. Ob tatsächlich eine zweite Corona Welle kommt? Ungewiss. Wer das Szenario allerdings auf die leichte Schulter nimmt, wird im Fall der Fälle eine böse Überraschung erleben. Eine Überraschung, auf die man sich jetzt in der vermeintlichen Erholungsphase vorbereiten sollte, wenn das eigene Unternehmen noch nicht krisensicher aufgestellt ist.

     

    Das Krisenmeisterer-Mindset (und wie Du es trainieren kannst)

    Alles basiert auf dem richtigen Mindset! Dein Mindset entscheidet darüber, ob Du nur Probleme siehst oder auf die Lösung fixiert bist, ob Du erfolgreich und gestärkt aus einer schwierigen Situation hervorgehst oder Du den Kopf in den Sand steckst. Ein Krisenmeisterer erfindet sich in schwierigen Situationen neu, passt sein Angebot dem Markt an und dreht an den richtigen Stellschrauben, um sein Unternehmen auf Kurs zu halten. Beachte die folgenden Schritte:

     

    1. Kenne und akzeptiere den Status Quo, aber beschäftige Dich nicht zu sehr mit Dingen, die Du nicht (mehr) ändern kannst.

    2. Horche in dich hinein. Welche Ängste treiben dich? Was beschäftigt dich oder hält   dich vielleicht sogar davon ab, einen klaren Fokus zu wahren. Verschriftliche es, um es zu entmystifizieren und dann ordne Deine Gedanken. Spiele also das „Worstcase-Szenario“ durch. Was kann denn im schlimmsten Fall passieren? Und was passiert dann? Dann geht es trotzdem weiter! Wenn man das Schlimmste, den Worstcase akzeptiert, fa?llt die Lo?sungsfindung leichter. Arbeite im na?chsten Schritt an drei ganz konkreten Pla?nen fu?r den Umgang mit  dem Worstcase, dem Normalcase und dem Bestcase.

     

    3. Betreibe Gedankenhygiene! Fang bei den Nachrichten an.

    Untersucht man das Wort „Nachrichten“ nämlich einmal genauer, stellt man fest, dass Nach-richten im Grunde genommen sagen, dass wir uns da-nach-richten sollen. Hoffentlich haben wir uns alle dafu?r entschieden, selbsta?ndig zu werden, um eben nicht den Zwa?ngen des Alltags zu erliegen, sondern um ein freies, selbstbestimmtes Leben fu?hren zu ko?nnen! Deshalb ist es fatal, sich der Nachrichtenflut zu beugen und sein Denken davon beeinflussen zu lassen!

    Denke positiv oder gar nicht!

     

    Angebot und Märkte – Passe Dein Angebot an

    Überprüfe unbedingt Deine Angebote und passe sie dem Markt an bzw. konstruiere neue Angebote, die im Fall der Fälle dazu beitragen, dass Du nicht noch einmal kopflos agieren musst, sondern dann vorbereitet bist.

    Krisensichere Bereiche:

    • Versorgung – Alles was mit Hilfs- und Lebensmitteln zu tun hat

     

    • Dienstleistung, die Kosten senkt

     

    • Dienstleistung, mit der Kunden mehr Umsatzerlöse erzielen

    In einer Krisensituation ist es die Königsdisziplin trotzdem Neukunden zu gewinnen, aktiviere daher erst einmal deinen Bestand und schaffe hier neue Service- und Upsellmöglichkeiten sowie Empfehlungsprogramme, mit denen Du leicht an Neukunden kommst.

     

    Nutze das World Wide Web – oder verliere mittelfristig an Boden

    Spätestens seit Corona hat ein Großteil der Unternehmen das Internet und dessen Lösungen für sich entdeckt. Digitale Dienste erfuhren gigantische Zuwächse und ganze Märkte haben sich in die digitale Welt verlagert. Plötzlich wurden Online-Shops gebaut, Sales-Pages erstellt und neue Online-Konzepte entwickelt, die es sogar ermöglichten, Immobilien über Videokonferenzdienste zu verkaufen. Hier gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten.

     

    E-Mail Marketing: Hier gibt es gu?nstige und einfache Anbieter wie cleverreach, oder Premium Anbieter wie klicktipp. E-Mail Marketing – natu?rlich unter Beachtung der Double-Opt-In Auflagen – ist ein wirkungsvolles Instrument, um Content zu verbreiten und in Aktion zu kommen.

     

    Affiliate Marketing: Affiliate Marketing bzw. Empfehlungsmarketing zielt darauf ab, auf einem Marktplatz (bsp. Copecart) gelistete Produkte zu vertreiben und dafu?r eine Provision zu bekommen.

     

    Webinare: Tragt euer Expertenwissen ins Internet und teilt es mit eurer Zielgruppe.

     

    Social-Media-Marketing: Jetzt ist es wichtiger denn je, gesehen zu werden. Schaffe dir eine Onlinepra?senz auf fu?r dich relevanten Netzwerken und fahre eine klassische Content-Strategie, um mit deiner Zielgruppe zu interagieren.

     

    Fazit

    Auch wenn es hart klingen mag: Du bist fu?r alles verantwortlich, was in Deinem Leben passiert. Du bist auch fu?r Dein Business verantwortlich – nicht die Krise, nicht der Staat und auch sonst niemand.

    Nutze daher jetzt die Möglichkeiten, die sich bieten, um im Falle eines zweiten Lockdowns vorbereitet zu sein. Gerne unterstützen wir Dich dabei.

     

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  • Glasklar positioniert – So hebst Du dich von der Konkurrenz ab

    Eine Gemeinsamkeit erfolgreicher Marken ist ihre sehr spitze – also äußerst spezifische – Positionierung am Markt. Eine gute Positionierung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie oft nur weniger Worte bedarf und dennoch sehr prägnant und detailliert wiedergibt, was genau das Produkt für wen und bestenfalls auch warum leistet.

    Unter dem Begriff „Positionierung“ ist also das Herausstellen von Stärken, Qualitäten und dem USP (= Alleinstellungsmerkmal) zu verstehen. Das sind ausschlaggebende Faktoren, die dich vom Markt abheben und mit denen du dich wirkungsvoll von deinen Marktbegleitern unterscheidest.

    Mit der M2energie GmbH waren wir bis zum Unternehmensverkauf beispielsweise als „Der Nr. 1 Energiemakler für die Immobilienwirtschaft“ positioniert. Durch diese Positionierung wurden wir innerhalb weniger Jahre zum Branchenmarktführer. Aber sich einfach nur zu positionieren genügt nicht. Es gilt dann im nächsten Schritt, der eigenen Positionierung auch mit allen Konsequenzen treu zu bleiben.

     

    Das Wichtigste an einer Positionierung ist nicht die Aussage, dass man sich positioniert, sondern die tatsächliche Umsetzung!

    Auch wir mussten uns damals schweren Herzens von Privat- und Gewerbekunden trennen, mit denen wir unser Unternehmen aufgebaut haben. Das ist uns zu Beginn sehr schwergefallen, weil die Privat- und Gewerbekunden den Stein quasi ins Rollen brachten und wir in der Anfangszeit selbst in über 1.000 Wohnzimmern saßen, um Aufträge zu schreiben.

    Letzten Endes hat sich dieser Schnitt aber ausbezahlt, denn wir erzeugten durch unsere Positionierung einen gewaltigen Sog! Sobald man auf der einen Seite Kunden ablehnt, kommen auf der anderen Seite genau die Kunden hinzu, die man haben will.

     

     

    7 gute Gründe für eine präzise Positionierung

     

    1. Du wirst am Markt schnell(er) als Experte wahrgenommen

    Bruce Lee sagte einst: „Ich fürchte nicht den Mann, der 10.000 Kicks einmal geübt hat, aber ich fürchte mich vor dem, der einen Kick 10.000 Mal geübt hat.“

    Indem du dich mit deiner Lösung auf eine ganz bestimmte Zielgruppe fokussierst, besetzt du quasi einen neuen Ast und hebst dich ganz klar vom Einheitsbrei ab.

    Wenn du starke Knieschmerzen hast und eine Operation unausweichlich ist, wäre dir ein Arzt, der auf Knieschmerzen spezialisiert ist und jahrelang ausschließlich Knie behandelt hat vermutlich lieber als ein Arzt, der von allem ein bisschen kann.

     

    2. Einfacher Kunden gewinnen und behalten

    Durch Positionierung verschaffst du dir einen Expertenstatus, was ganz automatisch dazu führt, dass Menschen auf dein Produkt oder deine Dienstleistung aufmerksam werden und schnell Vertrauen fassen. Richtig, du wirst auch Kunden ablehnen müssen, die nicht deiner Zielgruppe entsprechen, aber das ist keinesfalls nachteilig, sondern führt zu einer Sogwirkung.

     

    3. Du kannst höhere Preise verlangen

    Mithilfe einer glasklaren Positionierung kannst du leichter die Bedürfnisse deiner Zielgruppe befriedigen und für deren Probleme die beste Lösung bieten. Das macht deine Leistung wertvoll und führt automatisch dazu, dass du höhere Preise abrufen kannst und deine Kunden dies bereitwillig akzeptieren.

     

    4. Du wirst häufiger empfohlen

    Weil klar ist, für was du stehst (und für was nicht!) fällt es viel leichter, dein Produkt bzw. deine Dienstleistung zu erklären. Menschen geben außerdem grundsätzlich gerne gute Empfehlung ab und empfehlen daher natürlich den Spezialisten, weil das auch ein Stück weit auf sie zurückfallen wird.

     

    5. Du sparst Geld

    Ein weiterer schöner Effekt der Positionierung ist, dass du viel Geld sparen wirst, weil du dich schneller und besser vermarkten kannst. Du verringerst also Streuverluste, weil du nur Kunden ansprichst, die deine Leistung auch wirklich brauchen.

    Der Leitsatz „Marketing to everyone is Marketing to no one” bringt die Wahrheit knallhart auf den Punkt, denn wenn du versuchst alle anzusprechen, wird sich am Ende des Tages niemand angesprochen fühlen.

     

    6. Deine Effektivität wird sich dramatisch erhöhen

    Eine Positionierung führt nicht nur dazu, dass du in deiner Zielgruppe bekannt wirst, sondern du auch deine Zielgruppe viel besser kennst und verstehst. Dadurch wird sich deine Effektivität erhöhen, da du genau weißt, wen du ansprichst und mit welchem Problem sich deine Zielgruppe konfrontiert sieht.

    Keine klare Positionierung ist, als würde man einen stumpfen Holzpflock in die Erde rammen wollen. Selbst wenn es gelingt, der Aufwand wird unverhältnismäßig hoch ausfallen. Leichter hingegen wird es dir fallen, wenn ein Ende spitz ist.

     

    7. Du unterscheidest dich vom Wettbewerb

    Durch Positionierung unterscheidest du dich von deinem Wettbewerb und kannst dich schneller in deiner Zielgruppe bekannt machen und erfolgreich werden.

    Hier ein Beispiel, welches verdeutlichen soll, wie es Unternehmen in derselben Branche mit demselben Produkt durch eine klare Positionierung trotz bereits vorhandener Konkurrenz möglich war, große Marktanteile zu sichern. Bei dem Produkt handelt es sich um eine weit verbreitete, sehr bekannte Speise: Pizza.

    1958 eröffnete in den USA das Fast-Food-Schnellrestaurant „Pizza Hut“.

    Wenig später, im Jahr 1959 gründete sich ein weiteres Fast-Food-Schnellrestaurant, „Little Caesars“. Da bereits ein Fast-Food-Schnellrestaurant existierte, spezialisierte sich „Little Caesars“ auf Abholservice ohne Vorbestellung oder Wartezeit, wodurch sie sich vom herkömmlichen Restaurant unterschieden.

    1960 öffnete „Domino’s Pizza“ die Pforten und konzentrierte sich auf die Lieferung von Pizzen, um sich von den bereits länger am Markt weilenden Konkurrenten abzuheben.

    Nun, da es bereits ein Restaurant, einen Lieferservice und einen Abholservice für das Produkt Pizza gab, könnte man meinen, dass es wohl kaum möglich sein würde, eine weitere Marke erfolgreich zu etablieren. 1984 bewies „Papa John’s Pizza“ das Gegenteil. Dort spezialisierte man sich auf Dip-Saucen, speziell für Pizzen und erzielte auch damit bahnbrechende Erfolge.

    Im selben Jahr sorgte auch die Idee von „Papa Murphy’s Pizza“ für Aufsehen. Unter dem Slogan „Take N‘ Bake“ verkauft Papa Murphy’s Pizza halbfertige Pizzen, die zu Hause fertig gebacken werden können. Auch diese Variante erfreute sich großer Beliebtheit, da man sich so den frischen Pizzageruch beim Backen nach Hause holt.

     

     

    5 Möglichkeiten der Positionierung

    Wie das voran gegangene Beispiel gezeigt hat, gibt es unzählige Möglichkeiten, sich klug und präzise zu positionieren, obwohl ein Ast auf den ersten Blick womöglich bereits besetzt ist. Hier sind fünf der wohl bekanntesten Möglichkeiten, die sich natürlich auch kombinieren lassen:

     

    1. Innovation

    Der erste Ansatz ist eine Positionierung über eine Innovation, also ein neues Produkt oder womöglich sogar eine neue Dienstleistung. Ein hervorragendes Beispiel hierfür ist der Tech-Riese Apple.

     

    2. Nische

    Eine weitere Möglichkeit ist es, sich quasi eine Nische in der Nische zu suchen. Hier hat man eine sehr eng gefasste Zielgruppe. Ein Beispiel wäre ein Finanzcoach für alleinerziehende Mütter.

     

    3. Preis

    Es ist zwar ein schmaler Grad, kann aber durchaus von Vorteil sein, sich als Premium-Anbieter zu positionieren und über einen hohen Preis zu gehen. Allerdings ist daran auch eine gewisse Erwartungshaltung seitens der Zielgruppe geknüpft. Beispiele hierfür sind Porsche, Rolex und Louis Vuitton.

     

    4. Kundenservice

    Auch über einen außergewöhnlichen Service kann man sich gut abgrenzen. Die Betonung liegt hier allerdings auf außergewöhnlich. Das lässt sich beispielsweise über Zeit bzw. Geschwindigkeit realisieren, wenn sichergestellt ist, dass die Qualität trotzdem ein gewisses Maß hält. Amazon beispielsweise liefert in kürzester Zeit. Auch wer seine Leistung in den Abendstunden oder am Wochenende anbietet, kann je nachdem wie akut das Problem des Kunden ist, punkten.

     

    5. Storytelling und Persönlichkeit

    Menschen kaufen von Menschen. Der Ansatz, über die individuelle Persönlichkeit zu gehen, ist sehr wirkungsvoll. Das setzt allerdings voraus, dass man sich so vermarktet, wie man tatsächlich ist, um auf die Zielgruppe entsprechend authentisch zu wirken. Beispiele hierfür sind Oliver Kahn oder Richard Branson.

     

     

    Wie du deine Positionierung findest

    Aber wie genau positioniert man sich denn jetzt eigentlich? Hierfür ist es notwendig, sich intensiv mit einigen Fragen auseinanderzusetzen:

     

    1. Wer bin Ich?

    Um der Antwort auf diese große Frage näher zu kommen, stelle dir zwei weitere Fragen:

    - Wofür stehe ich? Was sind meine Werte und Überzeugungen?

    - Was ist mein Zweck der Existenz / mein großes Warum?

     

    2. Wer ist mein Wunschkunde?

    Definiere deinen Wunschkunden so detailliert wie möglich und betrachte neben demographischen Merkmalen (Name, Alter, Familie, Beruf, Bildungsgrad, Wohnort) auch zwingend die psychographischen und produktspezifischen Merkmale. Es hilft auch, dir den Alltag deines Wunschkunden mit all seinen Träumen, Wünschen, Sorgen und Problemen haargenau vorzustellen.

     

    3. Mit welcher Lösung will ich meinen Wunschkunden helfen?

    Welches Problem hat deine Zielgruppe und wie beabsichtigst du es zu lösen? Welchen Mehrwert vermittelt dein Produkt oder deine Dienstleistung dabei?

     

    Werfe dabei auch einen Blick auf die Konkurrenz. Was gibt es schon?

    Eine ausführliche Recherche ist diesbezüglich durchaus von Vorteil!

     

    Fazit

    Du weißt nun um die große und weitreichende Bedeutung der Positionierung und hast das nötige Handwerkszeug, um dich intensiv mit diesem Thema auseinander zu setzen. Verabschiede dich aber von dem Gedanken, dass du deine Positionierung von heute auf morgen findest. Das ist ein Prozess, der reifen muss. Wenn du deine Positionierung gefunden hast, überprüfe sie regelmäßig dahingehend, ob sie noch zu dir persönlich, deiner Einstellung und deiner Herangehensweise passt.

     

    Erfolgreiche Grüße

    Michael Lamm & Daniel Krespach

     

     

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  • Das Geschäftskonzept – Die Basis für Unternehmenserfolg

     

    Ein Unternehmen zu gründen und zu etablieren ist mit einem Hausbau vergleichbar, denn auch bei einem Unternehmen ist ein solides Fundament essentiell, um die Stabilität zu gewährleisten. Aber genau hier machen viele Selbstständige und Kleinunternehmer einen großen Fehler: Sie bieten viele Produkte an, wollen möglichst viel verkaufen und stehen permanent unter Strom, da sie sich regelmäßig verzetteln und keine klare Struktur haben.

     

    Zahlreiche Unternehmen machen sich leider nur selten Gedanken darüber, wer genau überhaupt ihr Kunde ist und was dieser wirklich braucht. Sie gehen ohne ein solides Geschäftskonzept an den Markt und verkaufen ihre Produkte bzw. Dienstleistungen vollkommen kopflos, ohne den Blick einmal nach rechts oder links zu richten.

     

    Eine fehlende Struktur führt schnell dazu, dass man sich im viel zitierten Hamsterrad wiederfindet und unverhältnismäßig viel Zeit aufwendet, um Geld zu verdienen.

     

    Fakt ist: Ohne eine gründliche Basis ist es nahezu unmöglich, dauerhaft strukturierte und vor allem auch skalierbare Abläufe zu bilden, motivierte Mitarbeiter zu finden und zu halten oder Umsätze zu generieren, die Wachstum ermöglichen.

     

    Deshalb ist ein Geschäftskonzept, welches Strategie, Planung und Zielsetzung vereint unerlässlich.

     

    Wie entwickelt man ein Geschäftskonzept?

     

    Um ein Konzept zu entwickeln, sollte zunächst eine Marktanalyse durchgeführt werden. Denn ohne diese weiß man nichts über die Konkurrenz, was ganz schnell dazu führen kann, dass man seine Produkte bzw. Dienstleistungen nicht verkauft, egal wie gut einem diese in den eigenen Augen auch erscheinen.

     

    Der nächste Schritt, um ein erfolgreiches Geschäftskonzept aufzubauen, besteht darin, sich folgende Fragen zu stellen, diese zu beantworten und basierend darauf eine Strategie zu entwickeln:

     

    Nutzen- und Zielgruppendefinition

     

    • Wer sind meine Kunden? Was ist meine genaue Zielgruppe?

     

    • Welche Produkte / Dienstleistungen will ich verkaufen?

     

    • Welchen Nutzen möchte ich den Kunden bringen?

     

    • Welche anderen Produkte und Lösungen gibt es bereits und welche    Alleinstellungsmerkmale habe ich?

     

    Kommunikationswege und -kanäle

     

    • Wie plane ich mein Produkt oder meine Dienstleistung zu vermarkten?

     

    • Welche konkreten Maßnahmen und Kommunikationswege sind geplant?

    Erlösmodell

     

    • Welche Einnahmequellen kann ich nutzen?

         (Wir empfehlen hierfür die Vogelperspektive einzunehmen)

     

    • Mit welchen Ausgaben ist zu rechnen?

     

    • Wie sieht die Wertschöpfungskette aus?

     

    • Welches ABO Modell kann ich integrieren?

     

    Zu guter Letzt:

     

    • Ist das Geschäftsmodell skalierbar?

     

     

    Wichtig: Fasse dich kurz! Ein Geschäftskonzept ist die Zusammenfassung der Geschäftsidee. Das Konzept klärt nicht ALLE Details. Je kürzer, desto besser. Der Umfang sollte 10 Seiten nicht übersteigen.

     

    Was ein Geschäftskonzept NICHT ist:

     

    ? Die Formulierung einer Vision, eines Ziels oder eines WARUMs ist kein Geschäftskonzept!

     

    ? Auch ein Businessplan ist kein Geschäftskonzept. Das Geschäftskonzept ist vielmehr ein Bestandteil des Businessplans.

     

    Fazit

     

    Nun, da die immense Bedeutung des Geschäftskonzepts für den nachhaltigen Unternehmenserfolg klar geworden ist, gilt es, die erworbenen Erkenntnisse umzusetzen und ein Geschäftskonzept zu schreiben, wenn noch keines vorhanden ist.

     

    Aber Achtung: Ein Geschäftskonzept ist nicht in Stein gemeißelt und sollte regelmäßig überdacht werden, zum Beispiel im Rahmen von Benchmarks (Analyse der Wettbewerber).

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  • Auf los geht’s los? Warum Unternehmer häufig auf der Stelle treten!

     

    In einem sehr inspirierenden Buch fand sich folgender Passus:

    „Weißt Du, bei dir geht es ständig: „Auf die Plätze – fertig … auf die Plätze – fertig … auf die Plätze - fertig. Aber so richtig los geht es bei dir nie.“

     

    Dieses Phänomen lässt sich auch auf zahlreiche Selbstständige und Unternehmer adaptieren. Warum das so ist und wie Du durch Bewusstsein für die folgenden Punkte an diesen arbeiten und zu einem besseren Umsetzer werden kannst, erfährst Du jetzt.

     

    Unentschlossenheit

    Ein weit verbreiteter Zustand ist Unentschlossenheit. Unternehmer sind in der Regel dafür bekannt, schnell Entscheidungen zu treffen, allerdings gibt es auch diejenigen, die erst einmal jeden Schritt endlos abwägen müssen und so sehr damit beschäftigt sind, dass sie unfähig werden, überhaupt etwas zu tun.

     

    Tipp: Arbeite an deiner Entscheidungsfreudigkeit und starte dabei mit kleinen Dingen aus dem Alltag, wie beispielsweise einer Essensbestellung. Übe dich darin, möglichst schnell eine Entscheidung zu treffen.

     

    Angst vor Fehlern

    Viele eigentlich guten und innovativen Ideen erblicken leider nie das Licht der Welt, weil die Angst vorherrscht, einen Fehler zu machen, der zu Ablehnung oder gar Scheitern führt. Wenn man allerdings Wachstum anstrebt, muss man sich von solchen Ängsten frei machen.

     

    Tipp: Sehe Fehler als etwas Positives, denn sie geben dir die Möglichkeit zu wachsen und daraus zu lernen. Thomas A. Edison scheiterte mehrere tausend Mal, bevor er schlussendlich die Glühbirne erfand!

     

    Perfektionismus

    Perfektionismus ist eine schlechte Angewohnheit, denn Perfektion bedeutet Lähmung! Wer immer wartet, bis etwas in seinen Augen perfekt ist, wird unter Umständen ewig warten und nie wirklich erfolgreich sein.

     

    Tipp: Was auch immer es ist, starte einfach! Wie viele der erfolgreichsten Unternehmerpersönlichkeiten der Welt haben einfach begonnen und aus einer Garage oder einem kleinen Zimmer heraus ein Imperium geschaffen?

     

    Überforderung

    Bei allem Enthusiasmus, bringt es nichts, unzählige Baustellen zu eröffnen und am Ende keinerlei Resultate zu haben. Zu viele offene Baustellen können sehr zermürbend sein.

     

    Tipp: Plane deine zeitlichen Ressourcen und priorisiere deine Projekte. Widme dich nicht zu vielen Dingen auf einmal, denn am Ende wirst Du im schlimmsten Fall nichts davon zu Ende bringen.

     

    Kein Druck

    Insbesondere bereits erfolgreiche Unternehmer können dazu neigen, sich auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Sie verspüren keinen Druck mehr. Allerdings kann sich der Markt sehr schnell drehen und die Jäger werden zu Gejagten.

     

    Tipp: Arbeite regelmäßig an neuen Innovationen und mache eine Challenge mit dir selbst. Es ist wichtig, sein Business regelmäßig von außen zu betrachten, denn Stillstand bedeutet bekanntlich Rückschritt.

     

    Fazit

    Die Umsetzungsgeschwindigkeit bedingt den unternehmerischen Erfolg in hohem Maße. Wie hoch ist deine Umsetzungsgeschwindigkeit und die deines Unternehmens auf einer Skala von 1 bis 10? Wärst Du gern konsequenter und schneller in der Umsetzung? Dann beschäftige dich einmal mit der Frage, welche Verhältnisse notwendig sind, um leicht(er) in die Umsetzung zu kommen. Neben den oben genannten Tipps, kann beispielsweise eine andere Umgebung oder eine andere Tageszeit förderlich sein, um sich Projekten zu widmen und hier in Folge auch echte Ergebnisse zu erzielen.

     

    Erfolgreiche Grüße

     

    Michael & Daniel

  • Milliardenschweres Konjunkturpaket – Die wesentlichen Beschlüsse

    Am Mittwoch wurde ein milliardenschweres Konjunkturpaket verabschiedet, um die massiven Folgen der Corona-Pandemie zu bekämpfen. Die wesentlichen Beschlüsse im Überblick:

     

    Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen

    Um kleinen und mittelständischen Betrieben, die mit Corona bedingten Umsatzausfällen zu kämpfen haben, unter die Arme zu greifen, beschloss die Bundesregierung kürzlich ein Überbrückungspaket für die Monate Juni, Juli und August mit Hilfsgeldern von bis zu 25 Milliarden Euro.

     

    Verlustrücktrag

    Der Verlustrücktrag ermöglicht es Unternehmen, Steuern aus dem Vorjahr zurückzuholen, um damit die Liquiditätslage zu verbessern.

    Für überschuldete und zahlungsunfähige Unternehmen ist zudem geplant, ein „vorinsolvenzrechtliches“ Restrukturierungsprogramm einzuführen.

     

    Forschungszuwendungen

    Über Unterstützung dürfen sich auch Firmen in Forschung und Entwicklung freuen, denn diesen soll bis zum 31.12.2025 eine höhere staatliche Zulage zukommen.

    Für die Autoindustrie soll es ein Bonus Programm für Investitionen in Höhe von zwei Milliarden Euro geben.

     

    Geringerer Mehrwertsteuersatz und Reduzierung der EEG-Umlage

    Ab 01.07.2020 wird der Mehrwertsteuersatz bis Ende des Jahres von 19 auf 16 Prozent gesenkt. Der ermäßigte Steuersatz sinkt von 7 auf 5 %

    Außerdem werden sich auch die Stromkosten reduzieren. Die EEG-Umlage soll 2021 auf 6,5 ct/kWh und im Jahr 2022 auf 6,0 ct/kWh reduziert werden. Derzeit liegt diese bei 6,756 ct/kWh.

     

    Stabilisierung der Lohnnebenkosten

    Um einem Anstieg der Lohnnebenkosten entgegen zu wirken, ist geplant, die Sozialversicherungsbeiträge bei maximal 40 % zu stabilisieren. Die dafür nötigen Gelder in Milliardenhöhe stammen aus dem Bundeshaushalt.

     

    Prämie für Ausbildungsplätze

    Unternehmen sollen Prämien für das Bereitstellen von Ausbildungsplätzen erhalten.

     

    Keine Verlängerung der Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld

    Eine Verlängerung der maximalen Bezugsdauer von 24 Monaten für das Kurzarbeitergeld wurde überraschenderweise nicht beschlossen. Stattdessen soll eine verlässliche Regelung für das kommende Jahr erst noch konzipiert werden.

     

    Erfolgreiche Grüße

     

     

  • Interview Melanie Fix – Kanzlei Fix (Steuerberatung)

    Melanie Fix ist Steuerberaterin und kümmert sich unter anderem um Finanzberatung, Unternehmensberatung und viele weitere Dinge. Ihr dürft gespannt sein, denn heute geht es um Unternehmensnachfolge, Unternehmensverkauf und generelle Themen im Unternehmertum.

     

    Frau Fix, was macht denn Ihre Kanzlei aus?

    Wir verstehen uns als Dienstleister im wahrsten Sinne und das bedeutet für uns, dass wir uns mit absolut höchster Einsatzbereitschaft für unsere Mandaten einsetzen und dass wir ganzheitliche Lösungskonzepte suchen, die individuell auf die Mandanten abgestimmt sind. Oberste Priorität ist für uns der intensive Austausch mit den Mandaten, um auch auf die jeweiligen Wünsche einzugehen, damit sie sich unternehmerisch weiterentwickeln können.

     

    Dabei ist es auch wichtig, dass Unternehmen immer ganzheitlich zu betrachten. Wir setzen da an, wo andere aufhören, denn unsere Arbeit ist viel mehr als die reine Erstellung der Buchhaltung, der Lohnabrechnungen, der Steuererklärungen und des Jahresabschlusses. Erst mit den Auswertungen, die sich hieraus ergeben, lässt sich weiterarbeiten. Das ist wichtig für die Führung und Entwicklung des Unternehmens, um die Mandanten langfristig begleiten zu können und sich der Mandant auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.

     

    Wir arbeiten mit vielen verschiedenen Rechtsanwälten, Notaren und Unternehmensberatern zusammen, um individuelle Konzepte und Gestaltungen anbieten können, die nicht nur steuerlich, sondern auch wirtschaftlich und zivilrechtlich geprüft sind und somit passen. Sehr wichtig ist hierbei das gegenseitige Vertrauen, gegenüber den Mandanten, aber auch gegenüber den anderen Parteien, mit denen wir zusammen zu arbeiten, damit es am Ende stimmig ist.

     

    Genauso wichtig ist die stetige Fortbildung. Hier haben wir hohe Anforderungen an uns und sind über das Jahr verteilt sehr intensiv auf Seminaren und Schulungen unterwegs und nehmen hier auch unsere Mitarbeiter mit ins Boot, so dass wir unsere Mandanten Mehrwert weitergeben können.

     

    Was macht unsere Kanzlei noch als Arbeitgeber aus? Wir haben uns als Ziel gesetzt, dass wir nicht so starr arbeiten, sondern dass wir flexibel agieren wollen, um auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Mitarbeiter eingehen zu können und deren Lebenssituation auch Berücksichtigung findet. Work-Life-Balance ist bei uns nicht einfach ein Wort, sondern das wird tatsächlich gelebt und es ist schön, wie das in der Praxis flexibel und kreativ umgesetzt werden kann.

     

    Sehr schön. Wie sieht denn für Sie eine vollumfängliche Mandantenbetreuung aus?

    Wie kann man sich das vorstellen?

    Zum Schlagwort „ganzheitliches Konzept“ gehört die vollumfängliche Mandatsbetreuung, die über die laufende Buchhaltung (Lohnabrechnungen, Steuererklärung, und Jahresabschlusses) hinausgeht. Aus den Zahlen, die sich daraus ergeben, wird dann mit dem Mandanten gearbeitet.

    Da ich zusätzlich Fachberaterin für Unternehmensnachfolge und zertifizierte Testamentsverwalterin bin, habe ich auch einfach noch anderes Wissen, dass ich dann in die Beratung und die Gespräche mit einbringen kann.

    Wir arbeiten dann auch mit einer Analysephase, in der wir die Mandanten immer nach ihren Wünschen fragen, also wo sie sich im nächsten Jahr sehen oder was die nächste Weiterentwicklung ist, so dass wir da auch ansetzen können.

    Da ich auch beim Bundesamt für Finanzen und Ausfuhrkontrolle als BAFA Beraterin gelistet bin, kann ich auch als Innovationsberaterin die Mandanten begleiten und Beratungsmöglichkeiten abrufen, um sie tatkräftig zu unterstützen.

    Wow. Sehr schön. Das heißt nochmal zusammengefasst kann man sagen, dass Sie jetzt nicht einfach Dienst nach Vorschrift machen, sondern Sie den Mandanten wirklich ganzheitlich sehen und alle Bereiche abklopfen, dass er wirklich eine Entwicklung verzeichnen kann.

    Genau. Das fängt bei uns an bei dem Spezialgebiet Existenzgründer und geht dann bis zur Unternehmensveräußerung. Damit können wir ein großes Spektrum abdecken.

    Sehr schön. Jetzt ist es ja so, dass das Thema Kommunikation mit Steuerberatern immer so eine Sache ist. Wir arbeiten ja mit vielen Mittelständlern zusammen, aber auch mit verschiedenen kleineren Betrieben und oftmals ist es so, dass die Kommunikation etwas zu kurz kommt. Das Leid vieler Steuerberater ist ja wahrscheinlich, dass die Unterlagen nicht pünktlich beim Steuerbüro ankommen und auf der anderen Seite ist es ja so, dass viele Mandanten sagen, dass sie schnell eine BWA für X oder Y oder Unterlagen für die Bank oder auch für ein Joint Venture brauchen. Wie sieht denn aus Ihrer Sicht die optimale Kommunikation mit Ihren Mandaten aus?

    Für die optimale Kommunikation ist es immer wichtig, dass sie auf Augenhöhe stattfindet und dass sie direkt und schnell stattfindet. Das ist uns sehr wichtig. Das fängt schon damit an, dass wir versuchen, mit dem Mandanten nicht als erstes über den Paragraphendschungel zu reden, sondern ihn auf Augenhöhe abzuholen und ihn zu unterstützen, damit er es auch versteht, denn das Thema ist komplex genug. Wir versuchen es jedem einzelnen Mandaten so einfach und nah wie möglich zu vermitteln, um ihn da wo er steht auch abzuholen. Wir versuchen auch, das Ganze möglichst effizient, verständlich und zeitnah zu vermitteln.

    Wir haben ein großes Ziel: Das heißt, dass wir immer alle Anfragen innerhalb von 24 Stunden bearbeiten und Rückmeldung geben. Wir sind ständig per E-Mail erreichbar, so dass meine Mitarbeiter und ich die geforderten Unterlagen für den Mandanten immer zeitnah aufbereiten können und diese möglichst schnell weitergereicht werden, so dass die Unterlagen jederzeit auf kurzem Dienstweg zur Verfügung stehen.

    Das heißt, Sie setzen auch in der Zusammenarbeit auf Kooperation und ein gemeinsames Miteinander oder wie verstehe ich das?

    Ja. Genau. Das ist auf jeden Fall das direkte Miteinander auf kurzem Dienstweg und natürlich auch immer gerne jeder Zeit mit den einzelnen Beratern, die mit eingeschalten werden, damit wir uns da auch möglichst direkt abstimmen können und es nicht erst über den Mandant und dann wieder umständlich über den Berater geht, sondern dass wir uns da direkt austauschen können. Im Zeitalter der digitalen Technologien, die uns heute zur Verfügung stehen, ist das ja einfacher und das kann man ja ausnutzen.

     

    Sehr schön. Wir von der Lamm & Krespach Unternehmer Academy treffen wenn wir vom Unternehmer sprechen ja mehrere Unterscheidungen.

    Es gibt den Selbstständigen, der selbst und ständig arbeitet, der permanent im Hamsterrad tritt und Zeit gegen Geld tauscht und dann sprechen wir vom Unternehmer, der kein Unterlasser ist, sondern der viel am Unternehmen arbeitet und weniger im Unternehmen, sprich operativ.

    Bei den Unternehmern sprechen wir von drei Kategorien. Wir sprechen ganz oft davon, dass es den Unternehmertyp gibt, der sein Baby, sein Unternehmen vergolden möchte und einen Unternehmenswert schaffen will und erhöhen, so dass das Baby quasi wächst.

     

    Der zweite Unternehmertyp ist der, der sagt, dass er Kinder oder vertraute Mitarbeiter hat, denen er das Unternehmen – sein Lebenswerk – irgendwann übergeben will.

    Und der dritte Typ ist der, der ein Unternehmen aufbaut – ganz nach dem amerikanischen Stil – und dann irgendwann einen Firmen-Exit durchzieht und das Unternehmen verkauft.

     

    Und bei der dritten Kategorie: Was ist Ihres Erachtens sehr wichtig und zu beachten, wenn ein Unternehmensverkauf ansteht?

     

    Wenn ein Unternehmensverkauf müssen wir von vorneherein erst einmal prüfen oder ihn auch dahin begleiten, ob die Rechtsform, die er gewählt hat, passt. Müssen wir in dem Unternehmen vorher schon Wege und Umstrukturierungen einleiten? Damit er das auch so umsetzen kann.

    Nichts ist schlimmer, wie das einfach laufen zu lassen und auf einmal steht er vor der Tür und sagt, dass er in den nächsten drei Monaten sein Unternehmen verkaufen möchte und auch schon einen hat. Dann sage ich, dass das ordentlich Steuer kostet und dann sagt er natürlich als erstes, hätte er das vorher gewusst und hätte man ihm das vorher gesagt, dass es durch Rechtsformwahlen und Optimierungen noch andere Möglichkeiten gibt, um durchaus Steuern zu sparen. Da sind ja doch schnell Prozentsätze von 40 % durchaus locker möglich, wenn man es rechtzeitig plant und das geht nur in direkter Absprache mit dem Mandanten und den Beratern. Da sind wir wieder bei der direkten Kommunikation und ständige Austausch.

    Wie ist denn das jetzt, jeder hat ja einen Steuerberater. Ist es jetzt auch möglich, dass ein Mandant, der jetzt ein Zuhörer ist, aber schon einen Steuerberater hat, die Möglichkeit hat, trotzdem bei Ihnen anzuklopfen und zu sagen, dass er vielleicht sogar vorhat, sein Unternehmen irgendwann zu verkaufen. Können Sie so Jemanden auch beraten?

    Ja klar, selbstverständlich. Für das bin ich ja da. Eben durch meine Fachberatertätigkeit, die nicht jeder Steuerberater hat. Und ich habe auch manche Berufskollegen, die wirklich fair von sich aus kommen und sagen, dass sie da einen Mandant haben, der veräußern möchte oder bei dem eine Nachfolge ansteht und den sie aber nur bis zu einem gewissen Standardgrad beraten können, da es ein Sonderthema ist und sie ihn deshalb auslagern möchten. Auch da ist das Mandatsverhältnis an sich gewahrt und ich mache dann nur das Sonderthema.

    OK. Super. Wie funktioniert denn der Informationsfluss heute im digitalen Zeitalter zu Ihren Mandanten? Wie kann man sich das vorstellen?

    Ja der Informationsfluss funktioniert heute natürlich nicht nur über Telefon und das einzelne Beratungsgespräch, auch wenn das so das Klassische ist. Wichtig ist, dass wir heute ja auch direkt mit den Mandanten ständig die Informationen proaktiv weitergeben und da gehört auch das Auftreten dazu. Das man eben über Social Media ständig vertreten ist und auch verschiedene Informationen, Mandantenrundbriefe und aktiv E-Mails an die Mandanten sendet. Es ist immer wieder interessant, wenn ich mich frage, ob das überhaupt ein Thema für den Mandanten sein kann oder er sich vielleicht überladen fühlt und wir dann die Rückmeldung bekommen, dass die Mandanten das eher sehr positiv schätzen auf diesem Weg informiert zu werden. Die, die es nicht brauchen, legen es auf die Seite und die anderen freuen sich und rufen aktiv an, um mitzuteilen, dass das ein Thema ist, welches sie belastet und bei dem man ansetzen kann.

     

    Diese Qualität, die Sie hier leisten und diese Vielfältigkeit…Die hat bestimmt ihren Preis?

    Ja, natürlich hat eine gute Steuerberatung ihren Preis. Wir bieten natürlich aber auch einen deutlichen Mehrwert. Ich finde das ist eine absolut sinnvolle Investition, die der Mandant dann ja wieder zurückbekommen kann.

     

    OK. Sehr schön. Jetzt sind ja die Themen Umsatzwachstum und Expansion – trotz der Krise – Begrifflichkeiten, die heutzutage eigentlich nicht mehr wegzudenken sind. Wie gehen Sie damit um, wenn jetzt ein Mandant nachfrägt und ankündigt, dass er jetzt massiv wachsen will. Haben Sie da Hebel, Wege Möglichkeiten, wie sie den unterstützen können oder wie kann sich das der Zuschauer vorstellen?

    Der kann sich das so vorstellen, dass ich erstmal mit den IST-Zahlen, also den einzelnen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, anfange und mir die anschaue und dann mit dem Mandanten spreche, wo er steht und wo er hinmöchte. Und dann sind wir ja in direktem Austausch, auch mit Ihnen, wo wir uns freuen, dass wir über verschiedene Seminare aktiv sein dürfen und Theorie und Praxis dann miteinander kombinieren und abstimmen dürfen, um das Unternehmen da dann auf das nächste Level zu bewegen.

     

    Wow. Sehr schön. Jetzt ist es ja so, dass ein Unternehmen ohne Mitarbeiter relativ wenig wert ist. Deswegen würde mich interessieren, was Ihre Mitarbeiter denn Positives sagen. Und was diese positiv an der Kanzlei hervorheben würden?

    Ich habe es so wahrgenommen, dass die Mitarbeiter es schätzen, dass wir auch intern auf Augenhöhe miteinander kommunizieren und dass sie sich ständig und stetig auch mit in die Entwicklung, das Wachstum und die Veränderungen, die der Alltag hier in der Kanzlei mit sich bringt, einbringen dürfen.

     

    Die Mitarbeiter schätzen auch, dass ich ein Mensch bin, der trotz allem Alltag, der manchmal kurzweilig ist, immer für sie da bin und ich ein nahbarer Mensch bin. Das ist mir auch enorm wichtig, einfach immer da zu sein und ein offenes Ohr zu haben, die Türen immer offen zu haben und da mal rein zu hören, da mal den Einzelnen abzuholen und das ist heute mit das Wichtigste. Wichtiger als der normale Arbeitsprozess, was er an sich arbeitet. Einfach die Kommunikation auf Augenhöhe und da zu sein. Einfach auch mal ein nettes Wort im Vorbeilaufen.

     

    OK. Was schätzen Sie an Ihrem Team, Frau Fix?

    Ich schätze an meinen Mitarbeitern, dass sie mir auch umgekehrt das wieder zurückgeben und für mich da sind, wenn ich sie brauche und zwar ohne, dass ich betteln oder konkret nachfragen muss. Die merken von sich aus, wenn jetzt wirklich Bedarf ist, dass das ein oder andere über das Maß notwendig wird. Gerade jetzt in der Krise sind sie trotz allem von sich aus gekommen und haben gesagt sie können diesen und jenen Part mit übernehmen und hier zusätzlich da sein und das schätze ich auch an Mitarbeitern. Das ehrliche, offene und das Vertrauensverhältnis, dass wir untereinander haben. Und ich sage immer, es ist ein Traum, den wir uns hier zusammen ermöglichen wollen und der geht nur, wenn wir den zusammen auch weiter träumen dürfen und das ist wichtig für die Ziele und die gemeinsamen Wege.

     

    Jetzt ist Ihr Unternehmen ja schon aus den Kinderschuhen draußen. Wie viele Jahre gibt es das Unternehmen schon?

    Die Kanzlei gibt es jetzt 16 Jahre.

     

    16 Jahre! Wow! Und Sie haben mittlerweile, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, 30 Mitarbeiter?

    Ja, genau, jetzt sind es 30 Mitarbeiter und ich habe mit Null angefangen. Ganz klein, für mich in Teilzeit zuhause. Das wäre heute undenkbar, dass zuhause zu machen bei der Größe.

     

    Schön. Aber einfach auch wichtig, dass man das mal hört, dass es möglich ist in diesem Berufsfeld klein und mit Nichts zu beginnen und jetzt eine Kanzlei mit 30 Mitarbeitern hat, die weiterhin auf Wachstumskurs ist.

    Ja, auf jeden Fall.

     

    Jetzt haben wir vorhin über die drei Unternehmertypen gesprochen. Wenn wir jetzt bei dem zweiten stehen bleiben, bei dem Familienunternehmen, da steht ja irgendwann die Nachfolge an, wo dann die Kinder vielleicht sagen, sie wollen das Unternehmen übernehmen oder wo es vertraute Mitarbeiter gibt, die man dann in die Geschäftsleitung übernehmen möchte. Was ist Ihrer Meinung nach da unbedingt zu beachten und was gibt es für steuerliche Komponenten?

    Man muss da unbedingt darauf achten, dass auch hier gilt, welcher Weg gewählt wurde. Interne oder externe Nachfolge. Welche Rechtsform hatte er davor und wie kann er dann steuerlich optimiert seinen Austritt aus dem aktiven Geschäftsleben gestalten. Für den Unternehmer, der das irgendwann wahrscheinlich gegründet hat, ist das ja sein Ein und Alles und da muss man das einfach in der Gesamtheit überlegen, wie es zum Mandanten am besten passt und steuerlich am wenigsten Schaden anrichtet, so dass die meiste Liquidität im Unternehmen bleibt.

     

    Super. Vielen Dank. Dann habe ich jetzt abschließend noch eine letzte Frage. Wenn es Ihr Unternehmen jetzt 16 Jahre gibt und Sie Ihr Baby quasi selbst erschaffen haben, was würden Sie nach 16 Jahren Kanzleiaufbau und Führung anders machen? Gibt es irgendwelche Punkte, wo Sie sagen, die würde ich komplett anders angehen oder hätte ich früher gemacht?

    Ich hätte auf jeden Fall die Mitarbeiter früher aktiv mit ins Boot geholt. In den ersten Jahren ist es so, man wächst, man entwickelt sich, man nimmt Mitarbeiter mit dazu, stellt sie ein, aber sie so wirklich in die Kanzleiziele miteinbinden, lernt man erst mit mehreren Jahren Erfahrung in der Selbstständigkeit. Das würde ich heute definitiv schon früher machen, dass ich die Mitarbeiter aktiv mit einbinde und an meinen Gedanken beteilige. Das ist wichtig.

    Ich würde mir auch definitiv mehr Zeit für mich nehmen, um außerhalb vom Unternehmen auch einfach mal zu reflektieren, also früher schon in den Unternehmerstatus gehen, weg von dem, der selbst und ständig arbeitet und dann dafür mit neuen Ideen und mehr Energie an den Visionen und Zielen arbeiten.

     

    OK. Sehr gut. Vielen Dank für den tollen Input. Wenn man mit Ihnen jetzt in irgendeiner Weise in Kontakt treten will, wie kann man Sie erreichen?

    Man kann mich natürlich jederzeit per E-Mail und über meine Homepage erreichen oder ganz klassisch über das Telefon.

     

     

    Kanzlei Fix

    Königsbacher Str. 51

    75196 Remchingen-Wilferdingen

     

    Telefon: 07232-3666 0

    E-Mail: kanzlei@stb-fix.de

    Internet: www.stb-fix.de

  • Krisenmanagement in der Beziehung

     

    Erfolgreiches Beziehungsmanagement in der Krise – 10 Quicktipps

     

    Auch wenn dem Handling der eigenen Beziehungen immer Priorität beigemessen werden sollte, ist erfolgreiches Beziehungsmanagement gerade in der aktuellen Krise unerlässlich.

     

    Egal, ob es sich dabei um Begegnungen mit Kunden, Mitarbeitern, deinem Partner oder deinen Kindern handelt, zwischenmenschliche Beziehungen leiden in herausfordernden Zeiten leider oft. Obwohl wir uns insgeheim danach sehnen und sie sogar brauchen!

     

    Anstatt in Verbindung zu sein und sich gegenseitig zu stärken, neigen Menschen in schweren Zeiten dazu, Missverständnisse herbei zu führen und Vorwürfe zu äußern.

     

    Doch das muss nicht sein! Instinktiv will jeder Mensch gehört und gesehen werden. Ist dieses Grundbedürfnis erfüllt, können sich alle Beteiligten entspannen. Und Entspannung ist im Hinblick auf Kreativität, Leistungsfähigkeit und Verbindung unabdingbar.

     

    Diese 10 Punkte unterstützten dich dabei, aus alten Mustern auszubrechen und Begegnungen liebevoller zu gestalten.

     

    #01 Ruhig bleiben

     

    Du fragst dich wie?

    Nutze deinen Atem und schenke dir ein paar tiefe Atemzüge.

     

    #02 Noch mehr zu dir selbst zurück gehen

     

    Du fragst dich wie?

    Richte deine Aufmerksamkeit von außen nach innen und nimm intensiv wahr. Was ist da gerade?

     

    #03 Die Kraft der Selbstreflexion nutzen

     

    Du fragst dich wie?

    Stelle dir meine Lieblingsfrage: Was hat das, was mir mein Gegenüber zeigt, mit mir zu tun?

     

    #04 Bewusst werden

     

    Du fragst dich wie?

    Frage dich: Was will ich – wirklich?

     

    #05 Dich erst jetzt deinem Gegenüber widmen

     

    Du fragst dich wie?

    Richte deine ganze Aufmerksamkeit auf deinen Gesprächspartner und vergiss dich selbst für einen Moment.

     

    #06 Genau hinhören

     

    Du fragst dich wie?

    Mit allen Sinnen wahrnehmen was dein Gegenüber zu sagen hat. Das geschieht nicht nur durch Worte oder Körpersprache. Welche Vibrationen kannst du wahrnehmen?

     

     

     

     

     

    #07 Hinschauen und erkennen

     

    Du fragst dich wie?

    Anstatt jetzt Interpretationen und Meinungen zu äußern, kannst Du deinem Gegenüber sagen was Du bei ihm/ihr wahrgenommen hast.

    Es geht immer noch nicht um dich! Es geht darum, dein Gegenüber zu sehen und zu erkennen.

    Das ist ungewohnt? Dann hilft #08!

     

    #08 Mehr beobachten als sprechen

     

    Du fragst dich wie?

    Konzentriere dich mehr auf das Beobachten.

    Was siehst Du? Was hörst Du? Was nimmst Du wahr?

    Frage dich: Was kann ich aufnehmen/aufsaugen? – anstatt: Was kann ich als nächstes (über mich) sagen.

     

    #09 Noch mehr Fragen stellen

     

    Du fragst dich wie?

    Stelle jetzt einfach noch mehr Fragen, anstatt Ratschläge zu geben oder dich zu verteidigen.

    Finde heraus, worum es deinem Gegenüber wirklich geht – jenseits deiner Meinung, Erfahrung oder Bewertung.

     

    #10 Dich überraschen lassen

     

    Du fragst dich wie?

    Bleibe offen und prüfe! Ist die Situation gleich oder anders? Vielleicht hat sich auf diesem Weg schon alles verändert? Vielleicht kannst Du deine Meinung oder dein Anliegen loslassen? Worum geht es hier wirklich?

    Hast Du jetzt dein Gegenüber anders erfasst?

    Gibt es einen gemeinsamen Weg? Oder ist jetzt der richtige Moment, um deine Sicht der Dinge - deine Wahrheit - zu teilen?

     

    Fazit

     

    Diese 10 Schritte erscheinen beim Lesen zwar unglaublich simpel, dennoch werden sie in der Realität unglaublich oft – bewusst oder unbewusst – vergessen. Für erfolgreiches Beziehungsmanagement in der Krise bzw. Krisenmanagement in der Beziehung ist es empfehlenswert, diese 10 Schritte zu beherzigen.

     

    Viel Spaß bei diesem Experiment!

     

    Jasmin Bühler

    Coach in der Lamm & Krespach Unternehmer Academy

  • Die wichtigsten Gründe sein Unternehmen verkaufbar zu machen

     

    Unabhängig davon, ob man einen EXIT in Betracht zieht oder nicht, ist es ratsam, sich zumindest gedanklich mit diesem Szenario auseinander zu setzen. Denn wenn man die theoretische Option, sein Unternehmen gewinnbringend zu verkaufen auch nur in Erwägung zieht, tauchen urplötzlich Optimierungspotenziale auf, denen man im Alltagsgeschäft vielleicht nicht unbedingt die notwendige Beachtung geschenkt hätte.

     

    Bringst Du dein Unternehmen in die aussichtsreiche Lage, es jederzeit für einen satten Geldbetrag verkaufen zu können, weil die Interessenten Schlange stehen, hat dies ganz automatisch extrem positive Auswirkungen.

     

    Unternehmenswertsteigerung

    Um im Falle eines Verkaufs eine Vielzahl von Interessenten zu gewinnen und so die eigene Verhandlungsposition zu stärken, ist es im Vorfeld erforderlich, die einzelnen Erfolgsfaktoren zu kennen, mit denen sich – bildlich gesprochen – die Braut schmücken lässt.

    Beispielsweise wird vermutlich niemand ernsthaft Interesse an deinem Unternehmen bekunden, wenn es von dir als Geschäftsführer abhängig ist und ohne dich nicht funktioniert. Es gilt also zunächst die Inhaberabhängig – sofern diese noch besteht – zu reduzieren bzw. ganz auszumerzen.

    Inhaberabhängigkeit ist eine absolute Todsünde!

    Als wir den Entschluss fassten, unsere Unternehmen zu verkaufen, liefen diese bereits seit über einem Jahr nahezu ohne uns und konnten bequem in vier bis sechs Stunden pro Woche erfolgreich geführt werden.

    Hier ist es wichtig, Mitarbeiter mit Verantwortung auszustatten, Führungskräfte aufzubauen und Kompetenzen abzugeben!

    Ab dem Zeitpunkt, an dem dein Unternehmen dich operativ nicht mehr braucht, wird es schon bereits richtig wertvoll.

     

    Unternehmerische Freiheit

    Freiheit ist ein überaus erstrebenswertes Ziel! Schließlich bist Du hoffentlich nicht Unternehmer geworden, um dich weiterhin den Zwängen des Hamsterrads auszusetzen. Leider ist es oftmals gängige Praxis, dass der Geschäftsführer selbst vermeintlich leicht zu delegierende Tätigkeiten wie das Durchführen von Überweisungen selbst übernimmt und ferner dem Trugschluss unterliegt, dass bestimmte Aufgaben nur von ihm erledigt werden können. Dieser Denkweise ist es zu verdanken, dass meist der Geschäftsführer selbst der größte Flaschenhals seines Unternehmens ist.

    Die Aufgabe eines Unternehmers ist es, AM und nicht IM Unternehmen zu arbeiten. Autopilot statt Hamsterrad, so die Devise. Bringt man sein Unternehmen in die luxuriöse Position, es jederzeit ertragreich verkaufen zu können, kommt mehr und mehr unternehmerische Freiheit von selbst. Arbeite also daran, dein Unternehmen zum profitablen Selbstläufer zu machen.

     

    Zukunftssicherung

    Wenn dein Unternehmen wächst, kontinuierlich gute Umsätze abwirft und sich mit minimalem Zeitaufwand erfolgreich lenken lässt, hast du einen gigantischen Schritt Richtung Zukunftssicherung getan. Dein Unternehmen ist dann unabhängig von dir und Du kannst dich weiteren spannenden Projekten widmen oder aber eine Übergabe vollziehen.

     

     

    Fazit

    Du siehst nun, es ist nicht entscheidend, ob Du dein Unternehmen wirklich verkaufen oder übergeben willst. Wichtig ist, dass dein Unternehmen als profitabler Selbstläufer funktioniert und Du somit in den Genuss von Freiheit kommst, die es dir ermöglicht, Dinge zu tun, an denen Du wilden, unbändigen Spaß hast.

    Das war auch der Grund, weshalb wir unsere Energieunternehmen quasi auf dem Höhepunkt der öffentlichen Wahrnehmung nach fulminanten Wachstumsrekorden verkauft haben und nun unserer neuen Berufung folgen, die vorsieht, die Weiterbildungsbranche zu revolutionieren und Unternehmer auf dem Weg aus dem Hamsterrad zu begleiten. Es ist immer noch erschreckend, wie viele Firmeninhaber genau genommen unter dem gesetzlichen Mindestlohn arbeiten und Zeit gegen Geld tauschen.

     

    Erfolgreiche Grüße

     

    Daniel Krespach

  • Innere Unsicherheit

    7 Schritte, um innere Unsicherheit in Sekundenschnelle zu überwinden

     

    Wie fühlst Du dich?

    Bringt dich die gegenwärtige Situation ins Schleudern? Fühlst Du dich unsicher, gestresst oder überfordert?

    Obwohl oder vielleicht gerade, weil Du genau weißt, dass dein Unternehmen, deine Mitarbeiter, deine Kunden und deine Familie dich jetzt brauchen.

    Heute kommt es mehr denn je darauf an, dass Du das Ruder in die Hand nimmst. Das Du klare Entscheidungen triffst und handelst.

    Du bist mehr denn je der Kapitän auf dem Schiff. Der Leader, auf den es jetzt ankommt. Alle richten ihren Blick auf dich und orientieren sich an dir und deinen Handlungen!

    Kannst Du damit gut umgehen oder macht sich manchmal Unsicherheit in dir breit?

    Angst und Unsicherheit sind nicht schlimm. Wenn Du sie erkennst kannst Du sie in Sekundenschnelle umwandeln und überwinden.

     

    Wie äußerst sich die Unsicherheit bei dir?

    Kommt sie in der Nacht leise, still und heimlich? Bist Du ungeduldig, angespannt und leicht reizbar? Wie äußert sich aufkeimende Unsicherheit bei dir?

    Ich möchte dich an dieser Stelle erst einmal beruhigen. Auch wenn Du noch so vehement damit zu kämpfen hast: Du bist nicht alleine! Zudem gibt es Mittel und Wege, der Unsicherheit zu entkommen.

    Du wirst überrascht sein, mit welch großartigen Ergebnissen und Erfahrungen Du aus deiner jetzigen Situation heraus gehen kannst.

    Bist du startklar? Willst Du deine Unsicherheit wirklich verwandeln?

    Dann ist es jetzt wichtig, dir ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um einen Schritt zurück zu gehen und dir jetzt selbst sehr offen und ehrlich zu begegnen.

    Achtung: Das kann für einen Moment unangenehm sein! Doch wenn Du dabeibleibst, verspreche ich dir, dass Du anschließend leichter und stärker aus diesem Prozess hervor gehst.

    Bist du bereit?

    Jetzt folgen die sieben Schritte, mit denen Du Unsicherheit in sekundenschnelle überwindest.

     

    Die 7 Schritte, um Unsicherheit in Sekundenschnelle zu überwinden

    1. Schenke dir Raum und Zeit

    Das mag vielleicht etwas paradox klingen. Ist es auch. Aber wer schnell sein will, der gehe langsam. Nicht ewig natürlich. Doch ausreichend, damit dein System sich entspannen kann.

    Entspannung ist bei Unsicherheit und Anspannung ein elementarer Schlüssel.

    Setzte dich dazu aufrecht hin. Schließe für einen Moment deine Augen und erlaube dir ein paar tiefe Atemzüge.

     

    2. Nimm deine Unsicherheit, deine Anspannung, deine Angst oder deine Gedanken wahr.

    Was ist da genau?

    Wenn Du ES wahrnehmen kannst, dann frage dich:

    ·    Was bedeutet das für mich?

    ·    Was steckt dahinter?

    ·    Was ist da noch?

    Begebe dich auf eine Forschungsreise und lasse dich überraschen, was Du entdecken wirst.

     

    3. Würdigung

    Was hat dir deine Unsicherheit gebracht?

    Was hast Du von ihr gelernt?

    Wovor hat sie dich beschützt?

    Zu welcher Zeit war deine Unsicherheit, Anspannung bzw. Angst sinnvoll?

    Kannst Du dafür dankbar sein?

    Wenn nicht, forsche so lange weiter, bis Du dich wirklich für diese Erfahrung bedanken kannst.

     

    4. Loslassen

    Gibt es jetzt noch einen Grund, der dich an deiner Unsicherheit festhalten lässt?

    Wenn Ja, dann gehe diesem Grund nach.

    Nutze dafür noch einmal die Schritte 2 und 3.

    Wenn Nein, dann kannst Du dein Gefühl oder deine Gedanken endgültig ziehen lassen. Denn sie haben jetzt ausgedient.

     

    5. Umwandlung

    Was willst Du stattdessen?

    Lasse diese Frage wirken und warte was in dir aufsteigt.

    Manchmal hilft es, deine alten Gedanken oder Gefühle umzukehren.

    Das bedeutet du formulierst das Gegenteil.

    Unsicherheit wird zu Sicherheit. Schwäche wird zu Stärke, etc.

    Finde deine passende Umkehrung und prüfe:

    ·    Wird es leichter oder schwerer?

    ·    Kannst Du tiefer atmen?

     

    Beobachte jetzt genau deine Körperreaktion. Dein Körper ist dein Kompass!

    Er zeigt dir deutlich, ob Du wirklich fühlst was Du erreichen willst oder ob Du dir eine Geschichte erzählst.

     

    6. Stärke dein Vertrauen

    Jetzt bist Du bereit, dein Vertrauen in dich und andere zu stärken.

    Stelle dich aufrecht hin. Spüre deine Füße und verbinde dich mit der Erde.

    Atme ein und atme aus. Stell dir vor, wie Du Kraft und Stärke aus der Erde bekommst.

    Wie Du über deine Fußsohlen alles in dir aufnimmst, was Du jetzt benötigst, um noch mehr zu vertrauen.

    Wiederhole diese Übung regelmäßig!

    Wenn Du ohnehin Sport machst, dann mache dir bewusst, dass Du jedes Mal, wenn Du deine Beine trainierst, auch dein Vertrauen stärkst.

     

    7. Erkenne dich selbst an

    Jetzt hast Du es schon geschafft!

    Schließe deine kleine Auszeit mit einer Anerkennung für dich selbst ab.

    Was hast Du getan, was erkannt werden will?

    Sprich es laut aus und erkenne dich selbst.

     

    Fazit

    Diese Abfolge kannst Du beliebig oft wiederholen.

    Je mehr Du trainierst, um so mehr wird der Ablauf in deinem Körpersystem aktiviert und es entsteht eine Routine. So kannst Du zu jeder Zeit, an jedem Ort, deine Unsicherheit schon bald in Sekundenschnelle verwandeln.

    Sei Du selbst die Veränderung, die Du dir wünschst für diese Welt.

     

    Jasmin Bühler

    Coach in der Lamm & Krespach Unternehmer Academy

  • Krisenmeisterer – Kreativität und Kampfgeist

     

    Um die Ausbreitung des bedrohlichen Corona-Virus zu verlangsamen, haben Bund und Länder sich auf einschneidende Maßnahmen verständigt, die Unternehmen vor gewaltige Herausforderungen stellen. Nie war es bedeutsamer, neue Wege zu gehen – sich quasi neu zu erfinden – als zu dieser Zeit!

    Aktuell gibt es drei wesentliche Punkte, mit denen Du auch und gerade in der Krise sehr gute Umsätze erzielen kannst.

     

    • Du handelst mit versorgungsrelevanter Ware bzw. Hilfsgütern
    • Du hast ein Produkt oder eine Dienstleistung, um Kosten zu senken
    • Du hast ein Produkt oder eine Dienstleistung, um Umsatzerlöse zu erhöhen

     

    Mit welchen kreativen Ideen Unternehmen jetzt vorgehen, um die Krise erfolgreich zu meistern und den wirtschaftlichen Betrieb zu sichern, erfährst Du in diesem Blogbeitrag:

     

    Winzergenossenschaften produzieren Desinfektionsmittel statt Wein

    Die Nachfrage nach Desinfektionsmittel ist hoch. So hoch, dass die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt. Das geht sogar so weit, dass Desinfektionsmittel auf Plattformen wie Ebay zu horrenden Preisen veräußert werden kann.

     

    Deshalb haben die ersten Winzergenossenschaften damit begonnen, Desinfektionsmittel statt Wein zu produzieren, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden und das eigene Überleben zu sichern.

     

    TRIGEMA stellt Produktion auf Behelfs-Mund und Nasenmasken um

    Der renommierte Sport- und Freizeitbekleidungshersteller TRIGEMA unter der Führung des Vorbildunternehmers Wolfgang Grupp reagierte auf die Krise und stellte kurzerhand die Produktion auf Behelfs-Mund und Nasenmasken um. Ein Gut, welches selbst in medizinischen Einrichtungen knapp zu werden droht. Damit trägt TRIGEMA wesentlich zur Befriedigung der Nachfrage bei und sichert gleichzeitig sämtliche Jobs der Angestellten.

     

    Eiskonditorei vertreibt Eistorten in Form von Toilettenpapier-Rollen

    Der Klopapier-Run der vergangenen Wochen sicherte der Eiskonditorei Pino Cimino in Rastatt das Überleben. Die Konditorei verkauft derweil Eistorten in Form von Toilettenpapier-Rollen und erzielt damit reißenden Absatz.

     

    Viel Erfolg und bleibt gesund.

    Michael & Daniel

  • Weniger Steuerbelastung in der Corona-Krise

     

    Steuerliche Liquiditätshilfen – Das muss man dazu wissen

    Die Wirtschaft leidet unter den verheerenden Auswirkungen der Corona-Krise. Der Wirtschaftskreislauf liegt stellenweise brach und zahlreichen Unternehmen droht jetzt die Insolvenz.

    Doch außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen! So haben Bund und Länder ein Milliardenschweres Rettungspaket geschnürt und weitere Unterstützungen möglich gemacht, um der deutschen Wirtschaft in dieser schweren Zeit unter die Arme zu greifen.

    Neben einer Erleichterung der Anmeldung von Kurzarbeit, unbürokratischen Soforthilfen und dem vereinfachten Zugang zu Krediten, Bürgschaften und Darlehen wurden auch die Finanzämter angehalten, Nachsicht walten zu lassen, um Unternehmen nicht noch mehr in die Bredouille zu bringen.

    Dabei sollte allerdings nicht vergessen werden, dass es sich hinsichtlich der steuerlichen Liquiditätshilfen lediglich um Empfehlungen von Bund und Länder handelt. Es sind also KANN und keine MUSS Regelungen, weshalb wir dringend empfehlen, erst mit dem Steuerberater Rücksprache zu halten und dann mit dem Finanzamt das Gespräch zu suchen.

     

    Möglichkeiten der Steuererleichterungen

    Grundsätzlich bestehen im Hinblick auf Steuererleichterungen folgende Möglichkeiten:

    • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommens- bzw.

    Stundung fälliger Steuerzahlungen sofern die Zahlungsunfähigkeit durch die Pandemie belegbar ist

    (Gilt nicht für Abzugssteuern wie der Lohn- oder der Kapitalertragssteuer!)

    • Erlass von Säumniszuschlägen
    • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen bis 31.12.2020
    • Vollständige Erstattung der Sozialbeträge im Falle ausgefallener Arbeitsstunden. Die Entscheidung hierüber fällt allerdings die Krankenkasse.

     

    Bedingungen der Steuererleichterungen

    • Natürlich sind diese durchaus attraktiven Möglichkeiten der Steuererleichterung an Bedingungen geknüpft, die es zu erfüllen gilt, um wirklich aussichtsreiche Chancen auf Erfolg zu haben.
    • Zunächst müssen Unternehmen in verständlicher Form nachweisen können, dass sie unmittelbar und schwer von der Corona-Krise betroffen sind. Dafür sollte möglichst mindestens einer der folgenden Punkte vorliegen:
    • Das Unternehmen musste geschlossen werden (z. B. wegen eines auferlegten Betriebsverbots)
    • Bei dem Unternehmer oder einem seiner Mitarbeiter wurde eine Corona-Infektion diagnostiziert
    • Die Auftragslage ist, bedingt durch Corona, in erheblichem Maße zurück gegangen
    • Gestellte Rechnungen können aufgrund von Corona nicht beglichen werden
    • Es drohen wegen Corona hohe Umsatzeinbußen, weshalb die laufenden Kosten nicht bezahlt werden können
    • Es wurde Kurzarbeit angemeldet
    • Man erhält staatliche Unterstützung aufgrund der Corona-Krise

    Steuerstundungen beantragen

    Können Steuerschulden wegen Corona aktuell nicht beglichen werden, sollte bei dem zuständigen Finanzamt um Stundung gebeten werden. Greift eine der oben genannten Bedingungen stehen die Chancen gut, die Steuerstundung bis zum 31.12.2020 zinslos zu erhalten.

    Um hier möglichst schnell Entlastung zu erfahren, empfehlen wir folgende Vorgehensweise:

    • Spreche mit deinem Steuerberater
    • Melde dich telefonisch bei der Veranlagungsstelle im zuständigen Finanzamt, schildere die gegenwärtige Situation und bitte um Stundung der Steuerschulden
    • Beantrage die Steuerschuldung anschließend direkt auch schriftlich, um ganz sicher zu gehen

    Was es trotz der attraktiven steuerlichen Liquiditätshilfen zu beachten gilt

    Bei allem Tatendrang ist es wichtig im Hinterkopf zu behalten, dass es sich lediglich um Erleichterungen handelt und einem keinesfalls etwas geschenkt wird. Das Finanzamt wird voraussichtlich im nächsten Jahr auf Zahlung der gestundeten Beträge pochen und dann solltest Du ausreichend liquide sein. Bilde deshalb unbedingt Rücklagen!

    Bleibe in regelmäßigem Austausch mit deinem Steuerberater und ggf. dem zuständigen Finanzamt, um sicherzustellen, dass nichts untergeht. Eventuell müssen mehrere Anträge gestellt werden!

    Fazit

    Wir können es nur immer wieder wiederholen. Wenn Du es noch nicht getan hast, suche unbedingt das Gespräch mit deinem Steuerberater bezüglich deiner Möglichkeiten. Nutze jede Hilfe, die Du bekommen kannst, um möglichst liquide zu bleiben und durch diese für uns alle sehr schwere Zeit zu kommen. Aktive Kommunikation ist sehr wichtig!

    Erfolgreiche Grüße

    Michael & Daniel

  •  

    Zwei fundamentale Prinzipien für krisenfestes Marketing

    Weltweit stehen Unternehmen vor immensen Herausforderungen, bedingt durch die aufgrund der Corona Pandemie herrschende Ungewissheit sowie die damit verbundenen hohen finanziellen Einbußen durch auferlegte Betriebsverbote.

    Und doch gilt: Bloß nicht am falschen Ende sparen!

    Wer jetzt seine Marketingbudgets herunter fährt, um Kosten zu sparen, begeht einen fatalen Fehler! Denn neben Vertrieb zählt Marketing zur Pulsschlagader eines jeden Unternehmens und gerade jetzt in dieser Zeit ist Marketing – vor allem Online Marketing – wichtiger denn je.

    Wer in der Krise präsent ist, wird auch nach der Krise präsent sein und mit einer ziemlich hohen Wahrscheinlichkeit auf der Gewinnerseite stehen.

    Kommen wir nun zu zwei fundamentalen Marketing-Gesetzmäßigkeiten:

     

    Der Herdentrieb des Menschen

    Menschen sind Herdentiere! Das wird einem klar, wenn man sich die leeren Regale und Tiefkühlfächer in Supermärkten anschaut. Bestimmte Utensilien sind scheinbar ständig ausverkauft. Das derzeit wohl berühmteste Beispiel: Klopapier!

    Wenn man darüber nachdenkt, fällt es schwer zu erklären, weshalb ausgerechnet Klopapier in der Krise eine solch hohe Bedeutung beigemessen wird. Doch gerade weil so viele Menschen die Klopapier-Packungen förmlich aus den Läden karren, entsteht im Unterbewusstsein ganz automatisch ein Mangelgefühl. Schließlich horten scheinbar alle Menschen Klopapier, also benötigt man selbst vielleicht auch einen Vorrat…

    Dieses Beispiel zeigt eindrucksvoll, wie die menschliche Psyche funktioniert. Menschen lassen sich von einer völlig unbegründeten Angst der Knappheit leiten, die durch die Medien noch tatkräftig befeuert wird. Genau genommen geht es nicht einmal um das Klopapier, die Nudeln oder das Mehl sondern einfach um Sicherheit. In dem man das tut, was die Masse tut, umgeht man die mögliche Gefahr, im Ernstfall mit leeren Händen da zu stehen, egal wie unsinnig es auch sein mag.

    Diesen Umstand kannst Du dir in deinem Marketing zu Nutze machen, indem Du den Eindruck vermittelst, dass dein Produkt oder deine Dienstleistung förmlich begehrt wird, die Verfügbarkeit aber knapp ist. So erzeugst Du einen Sog, der zu einem Herdentrieb für dein Angebot wird.

     

    Das Aluhut-Syndrom

    Diese Gesetzmäßigkeit lässt sich im Bereich der Verschwörungstheorien unterbringen, weshalb „Aluhut-Syndrom“ auch eine passende Bezeichnung für derlei Verhaltensweisen darstellt.

    Menschen wollen glauben, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht, was es im Marketing einfach macht, zu polarisieren. Daher begegnen uns oft Botschaften wie:

     

    Das steckt wirklich hinter der … Milliardenindustrie!

    Ein schonungsloser Blick hinter die Kulissen der …!

    oder ähnliches.

     

    Der Punkt ist: Es funktioniert! Wieder und wieder!

    Man kann sich entweder auf die eine Seite stellen oder auf die andere. In beiden Fällen wird man Aufsehen erregen, denn wo Fürsprecher sind, gibt es auch Widerstand.

     

    Die richtige Ansprache

    Berücksichtigt man nun noch die anderen typisch deutschen Angewohnheiten und lässt diese Aspekte in seine Marketing-Strategie einfließen, wird man zweifelsohne polarisieren und Ergebnisse erzielen. Die deutschen Charakterzüge sind etwas anders als beispielsweise in Amerika, weshalb die richtige Ansprache durchaus eine wesentliche Bedeutung hat! Der deutschsprachige Markt ist also:

    • Von Natur aus skeptisch

    Übertreibe es daher nicht mit den Werbeaussagen und wenn doch, dann stelle sicher, dass Du. zuvor genug Vertrauen aufgebaut hast, zum Beispiel durch Blogbeiträge oder Mailings.

    • Ein Stück weit rational

    Zwar gilt auch hier der Grundsatz, dass Emotionen die Kaufentscheidung beflügeln, dennoch will der Deutsche erfahrungsgemäß auch auf rationaler Ebene angesprochen werden.

    • Eher schlicht

    Sei also nicht zu ausschweifend in deinen Werbebotschaften und komm möglichst schnell zum Punkt. Platziere deine Handlungsaufforderung möglichst früh und Du wirst mehr Abschlüsse erzielen.

     

    Fazit

    Du siehst, auch in der aktuellen Wirtschaftskrise gibt es ausreichend Möglichkeiten, um mit seinen Zielkunden in Kontakt zu treten. Gerade jetzt, wo die Social Kanäle und das WWW im Allgemeinen stark frequentiert sind. Beachte die hier dargelegten Kniffe und sei vor allem präsent!

     

    Viel Erfolg

    Michael & Daniel

  • Soforthilfe in Baden-Württemberg – Jetzt kommt Unterstützung

    Unterstützung für Solo-Selbstständige, Kleinbetriebe freie Berufe und Unternehmer

    Die Landesregierung wird konkret und nennt Zahlen in Bezug auf die Höhe der Soforthilfe für Solo-Selbstständige, Kleinbetriebe und freien Berufe in Anbetracht der Corona-Krise.

    Einmalige Vergabe ohne Rückzahlungsverpflichtung!

    Bis 5 Mitarbeiter:                 9.000 €

    Bis 10 Mitarbeiter:               15.000 €

    Bis 50 Mitarbeiter:               30.000 €

     

    Beantragung der Soforthilfe

    Die Soforthilfe kann voraussichtlich ab Mittwoch, 25. März, bei den Kammern beantragt werden.

    Das Antragsformular soll über die Internetseite des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau erhältlich sein.

    Website: https://wm.baden-wuerttemberg.de/de/service/foerderprogramme-und-aufrufe/liste-foerderprogramme/soforthilfe-corona/

    Ausbezahlt werden die Gelder von der L-Bank.

     

    Was Du unbedingt tun solltest:

    Wenn Du unter die Kategorie der Solo-Selbstständigen oder Kleinbetriebe fällst bzw. Angehöriger der freien Berufe bist, solltest Du am Mittwoch, den 25. März, umgehend Unterstützung beantragen, um Liquiditätsengpässe kompensieren zu können und die existenzbedrohliche Phase etwas zu mindern.

     

    Erfolgreiche Grüße

    Michael & Daniel

  •  

    Was ist ein Mastermind?

     

    Mastermind-Treffen sind aus der Unternehmerlandschaft längst nicht mehr weg zu denken und spielen im Kontext der Unternehmensentwicklung eine bedeutende Rolle.

     

    Aber was ist überhaupt ein Mastermind?

     

    Als Mastermind bezeichnet man die Zusammenkunft einer kleinen, exklusiven Gruppe ambitionierter Unternehmer mit dem Ziel des bereichernden Austauschs auf Augenhöhe. Ferner bieten Masterminds eine großartige Plattform, um intensiv über die Lösungen wichtiger Fragen zu debattieren, die jeden einzelnen Teilnehmer schneller an sein selbst gestecktes Ziel bringen.

     

    Masterminds sind gigantische eye opener, denn jeder profitiert gleichermaßen von den Erfahrungen, dem Feedback und dem individuellen Blickwinkel des hochkarätigen Teilnehmerkreises.

     

    Weshalb sind Mastermind-Treffen so erfolgreich?

     

    Um diese Frage zu beantworten, gehen wir in der Geschichte ein paar Jahre zurück und machen uns bewusst, dass die Gemeinsamkeiten erfolgreicher Persönlichkeiten mittlerweile erforscht und offen gelegt sind. Mit dem interessanten Ergebnis, dass es keiner der bekannten und konstant erfolgreichen Menschen alleine geschafft hat.

     

    • Bill Gates hatte Warren Buffet
    • Michael Jordan hatte Dean Smith
    • Marc Zuckerberg hatte Steve Jobs

     

    Die Liste ließe sich problemlos um zahlreiche weitere Beispiele erweitern. Das sich abzeichnende Ergebnis ist jedoch, dass man für durchschlagenden Geschäftserfolg ein entsprechend erfolgreiches Umfeld benötigt. So gesehen sind Masterminds echte Wachstumsbeschleuniger!

     

    Der Erfolg beruht auf dem Prinzip der Schwarmintelligenz. Bei Mastermind-Treffen sammelt sich geballte Erfahrung, gepaart mit enormem Wissen und mächtigem Innovationspotenzial, was zur Folge hat, dass man von jedem einzelnen Feedback in hohem Maße profitieren kann.

     

    Durch Mastermind-Treffen erspart man sich häufig den beschwerlichen Weg und findet durch den neutralen Blick von außen womöglich die sichere Abkürzung.

     

    Die wichtigsten Vorteile zusammengefasst:

     

    • Kleiner, exklusiver Unternehmerkreis
    • Netzwerken und Austausch auf Augenhöhe
    • Gemeinsame Lösungsfindung bei situativen Fragen
    • Ehrliches, konstruktives Feedback
    • Individueller Blickwinkel aller Teilnehmern
    • AM und nicht IM Unternehmen arbeiten
    • Stärkeres Selbstvertrauen
    • Neue, innovative Ideen und Möglichkeiten
    • Klarheit und echter Fortschritt
    • Wirkungsvoller Wachstumsbeschleuniger
    • Gewinnbringende Erkenntnisse durch Themen anderer Teilnehmer

     

     

     

     

     

     

     

     

    Wie läuft ein Mastermind-Treffen ab?

     

    Für ein erfolgreiches Mastermind bedarf es vor allem drei Faktoren:

     

    Maximal 20 Teilnehmer

     

    Entscheidend für ein erfolgreiches Mastermind ist die Auswahl der richtigen Teilnehmer. Diese sollten möglichst auf Augenhöhe sein, um wirklich voneinander profitieren zu können. Außerdem bedarf es eines gegenseitigen Commitments. Also die unbedingte Bereitschaft, gemeinsam etwas bewegen zu wollen.

     

    Rahmen und Struktur

     

    Damit Masterminds in hohem Maße produktiv und gewinnbringend für alle sind, bedarf es eines festgelegten Rahmens, verbunden mit einer klaren Struktur. Hauptbestandteil eines Masterminds sind die Phasen, in denen ein Teilnehmer sein aktuelles Problem / seine aktuelle Herausforderung schildert und die übrigen Teilnehmer ein Brainstorming machen, um gezielte Lösungen zu finden.

     

    Neutrale und Impuls fördernde Location

     

    Um gedanklich wirklich frei zu sein, empfiehlt sich für Mastermind-Treffen neutraler Boden und eine Umgebung, die insbesondere die Kreativität fördert und damit kostbare Impulse liefert.

     

    Fazit

    Mastermind-Treffen eignen sich hervorragend, wenn man sowohl geschäftlich als auch persönlich das nächste Level erreichen will. Außerdem bewegt man sich unter Gleichgesinnten und kann von deren Talenten, Ideen und Erfahrungen profitieren. Hinzu kommt, dass man die Richtung im Falle schwieriger Herausforderungen nicht alleine bestimmen muss, sondern sich der Meinung erfolgreicher Experten bedienen kann.

  • Wirtschaft im Krisenfieber – Strohhalme für Selbstständige und Unternehmer

    Coronavirus als Wirtschaftskiller

    Das Corona Virus wurde zur Pandemie erklärt und trifft die Weltwirtschaft ins Mark. Produktionsketten liegen brach, Massenentlassungen drohen und die Quarantäne-Stände vervielfachen sich. Ganze Branchen sind komplett zum Erliegen gekommen und der Geldfluss ist massiv gestört. Insbesondere Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer stehen mit dem Rücken zur Wand angesichts der existenziellen Bedrohung.

     

    Möglichkeiten für Solo-Selbstständige, Selbstständige und KMUs

    Bund und Länder sind fest entschlossen, im Kampf gegen die – die Wirtschaft massiv torpedierende – unsichtbare Gefahr zu schützen und haben, so Bundesfinanzminister Olaf Scholz, die „Bazooka“ ausgepackt.

    Die Bundesregierung schürte einen gigantischen Rettungsschirm, der auf unbürokratischem Weg zu lebensrettenden Liquiditätsspritzen verhelfen soll. Dieser beinhaltet:

     

    Flexibles Kurzarbeitergeld

    Kurzarbeit ist eine geeignete Maßnahme, um den Abbau von Arbeitsplätzen zu vermeiden. Um Mitarbeiter trotz etwaiger Kinderbetreuung, Quarantäne, Infektion oder Rückgang der Auftragslage weiter beschäftigen zu können, wurde seitens der Bundesregierung eine Erleichterung beschlossen, die darauf abzielt, den Antrag auf Kurzarbeitergeld bereits bei einer Senkung von 10 % zu ermöglichen. Wenn also 10 % – statt bisher ein Drittel – der Angestellten keine Arbeit mehr haben, kann Kurzarbeitergeld beantragt werden, vorausgesetzt es handelt sich um eine vorübergehende und unvermeidbare Maßnahme! Das heißt, dass im Vorfeld alle Optionen wie Urlaub, Überstunden und Homeoffice ausgeschöpft sein müssen.

    Kurzarbeitergeld wird nur für sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmer bezahlt, die in einem aktiven – nicht gekündigten – Arbeitsverhältnis stehen.

    Die Meldung von Kurzarbeit ist online über einen Vordruck der zuständigen Arbeitsagentur möglich und muss innerhalb einer Ausschlussfrist von drei Monaten eingereicht werden. Die maximale Förderdauer beträgt (Änderungen vorbehalten) 12 Monate.

    Die Arbeitsagentur entrichtet Kurzarbeitergeld lediglich für ausgefallene Arbeitsstunden, allerdings übernimmt der Staat nun die Sozialbeiträge, die für Ausfallstunden anfallen, ganz oder teilweise.

     

    Vereinfachter Zugang zu Krediten, Bürgschaften und Darlehen

    Hierfür wurde ein Hilfspaket in Milliardenhöhe geschnürt. Vorgesehen ist, dass Unternehmen bei Liquiditätsengpässen Soforthilfe erhalten, beispielsweise über zinsgünstige Kredite, Bürgschaften oder Darlehen der KfW- und Landesbanken. Voraussetzung hierfür ist, dass es sich um ein gewerbliches Unternehmen handelt.

    Ein separater Corona-Kredit existiert noch nicht, dafür aber andere Förderprogramme zu Sonderkonditionen, die für die erforderliche Liquidität sorgen. Die Anträge erfolgen über die Hausbanken. Hier sei aber gesagt, dass die Hausbanken nicht zwingend Interesse daran haben, Kredite bei anderen Banken zu ermöglichen.

    Hier erhalten Selbstständige und Unternehmer bereits kostenfreie Zuschüsse ohne Rückzahlung:

    Bayern – Unbürokratische Soforthilfe für kleine Betriebe von 5.000 bis 30.000 € (Je nach Anzahl der Beschäftigten).

    Hamburg – Zuschüsse von 2.500 € bis 25.000 € für Selbstständige und Kleinunternehmer.

    Weitere Länder sollen in den nächsten Tagen folgen!

     

    Ergänzung: Auch Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmer erhalten Unterstützung von der Bundesregierung! Es wurde ein Fonds gebildet, der mehrere Milliarden enthält und als direkter Zuschuss in unbürokratischer Form zur Verfügung gestellt werden soll. Der Rest soll über sehr zinsgünstige Darlehen vergeben werden. Die Prüfung des tatsächlichen Bedarfs erfolgt aufgrund der gebotenen Eile erst im Nachgang! Sollte sich dann herausstellen, dass die Gelder unbegründet bezogen wurden, müssen diese zurückbezahlt werden.

    Steuerliche Liquiditätshilfen

    Die zuständigen Finanzämter sind aufgrund der Krise angehalten, hinsichtlich Steuerzahlungen Nachsicht walten zu lassen. Diesbezüglich stehen Finanzämtern die folgenden Maßnahmen offen:

    • Herabsetzung oder Aussetzung laufender Vorauszahlungen zur Einkommens- bzw. Körperschaftssteuer per Antrag
    • Stundung fälliger Steuerzahlungen sofern die Zahlungsunfähigkeit durch die Pandemie belegbar ist.
    • Erlass von Säumniszuschlägen
    • Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen bis zum 31.12.2020
    • Vollständige Erstattung der Sozialbeiträge im Falle ausgefallener Arbeitsstunden. Die Entscheidung hierüber fällt allerdings die Krankenkasse.

    WICHTIG: Hierbei handelt es sich um KANN-Regelungen. Es empfiehlt sich, frühzeitig mit dem zuständigen Finanzamt Kontakt aufzunehmen!

     

    Fazit

    Die wirtschaftlichen Beeinträchtigungen sind bereits jetzt enorm und die zukünftige Entwicklung ist nicht abschätzbar. Wir empfehlen, die angebotene Unterstützung anzunehmen, wenn dies erforderlich ist.

    Auch wir als Lamm & Krespach Unternehmer Academy wollen unseren Beitrag leisten und bieten Unternehmern einen kostenfreien Strategie-Call im Wert von 397,00 € an, in dem wir mit unserer langjährigen Praxiserfahrung im Hinblick auf den Aufbau, die erfolgreiche Führung und das Verkaufbar Machen mehrerer Unternehmen dazu beitragen wollen, Unternehmen aus der Krise zu helfen.

    Den kostenfreien und unverbindlichen Strategie-Call kannst Du dir hier sichern:

    https://www.vom-selbststaendigen-zum-unternehmer.de/

  • Wie wär’s wenn Du Dir diese Woche jeden Tag sagst: was ich heute besorgen kann, das besorge ich auch heute!
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    Denn oft sehen wir nur unseren kurzfristigen Nutzen, sind faul und interessieren uns nicht für Dinge, mit denen wir langfristig in unsere Zukunft investieren. Dabei ist gerade das beim Aufbau eines Unternehmens bedeutend!
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    Du willst mehr Experten Tipps von Unternehmern, die aus Erfahrung sprechen? Dann informiere Dich über unsere nächsten Coachings und Seminare.

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  • Wir hatten in Freiburg eine Hammer Location im Ballhaus in Freiburg.

    Hier konnten unsere Teilnehmer sich in den Pausen perfekt austauschen und dazu den ein oder anderen Kaffee genießen.

    Der Austausch zwischen den Unternehmen bringt Euch zusätzlich zu den Vorträgen einen hohen Mehrwert.

    Ein Grund mehr die nächste Business Initiative nicht zu verpassen.

    Mehr Infos gibt’s auf lamm-krespach.de

    Socialmediafotograf Ronny Barthel

  • Wir blicken zurück auf ein durch und durch gelungenes Event am vergangenen Samstag.

    Die L&K BUSINESS-INITIATIVE hat wieder jede Menge Besucher begeistert.

    Wir freuen uns, zahlreichen Unternehmern unser Wissen und unsere Erfahrung mit auf den Weg geben zu können.

     

  • Christopher Morley hat eine einfache Erklärung!
     

  • Danke für die tolle Gastfreundschaft und den guten sowie interessanten Austausch, bei "IHR POTENTIALWECKER"

  • Nach dem L&K JZP-SEMINAR "JAHRESZIELPLANUNG 2019" wirst du erkannt haben, was dich bisher an deiner Zielerreichung gehindert hat, eine klare Zielvorstellung von deiner Persönlichkeit und deinem Unternehmen haben und wissen, wie Du deine Ziele erreichen kannst. Gehe jetzt deinen Weg in eine noch erfolgreichere und erfülltere Zukunft und sichere dir deinen Platz in der L&K Jahreszielplanung!

  • Unsere nächste L&K BUSINESS-INITIATIVE rückt so langsam aber sicher näher. Und damit auch der Tag, an dem interessierte und motivierte Unternehmer zusammenkommen, um mit den Mehrfachunternehmern Daniel Krespach und Michael Lamm die Geheimnisse des noch schnelleren und effizienteren Erfolgs zu erfahren.

    Melde auch du dich an, die Teilnahme ist kostenlos. Wir freuen uns auf dich!

    Dein Team der L&K Unternehmer-Academy.

     

    https://www.facebook.com/events/563983213974392/

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  • Wenn du die 4 freien Felder mit Dingen füllen müsstest, die du dir für die kommende Woche wünschst, welche wären das?

    Wir einen schönen Rest-Sonntag und in jedem Fall eine erfolgreiche neue Woche!

  • Und schon ist es Juli. Wir hoffen, dass Ihr die Tage entspannt genießen könnt!

     

     

  • Was Anfang 2013 mit der M2energie GmbH als sehr kleines Unternehmen begonnen hat (ein Unternehmen, das bis zum 01.05.2018 noch der Lamm & Krespach Unternehmensgruppe angehörte), ist inzwischen zum Energiemakler Nr. 1 für die Immobilienbranche geworden – auf diese Erfolgsgeschichte sind wir sehr stolz!

  • Nicht nur für Privatautos sollte man sich die Frage stellen, welche Fahrzeuge am wertstabilsten sind. Auch für Firmenfahrzeuge, insbesondere wenn ihr einen Firmen-Fuhrpark habt, lohnt sich ein Blick auf die Wertverlust-Prognose!

  • Nutze die Chance auf deinen Durchbruch als Unternehmerin oder Unternehmer, indem du dich in einem 30-minütigen Telefoncoaching im Wert von 397€ von Michael Lamm und Daniel Krespach individuell beraten lässt – kostenlos und unverbindlich!

  • Schon gewusst? Die L&K Unternehmer-Academy gibt's jetzt auch auf Instagram – folgt uns jetzt, denn wir geben uns auch dort große Mühe!

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